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January 05 2015

Unpassende Weihnachtsgeschenke: Was kann man tun?

Unpassende Weihnachtsgeschenke

unliebsame Geschenke im Netz verkaufen

Die Zeit nach Weihnachten ist in der Regel auch die Hochzeit der Online Auktionen, Tauschbörsen und Kleinanzeigenmärkte. Ob Kleidung, Schuhe, Elektrogeräte, Multimedia oder Spielwaren – auch in diesem Jahr sind wieder massenhaft Geschenke unter deutschen Weihnachtsbäumen gelandet, die nicht gefallen. Um diesen ungeliebten Weihnachtsgeschenken noch etwas Positives abzugewinnen, versuchen immer mehr Menschen, diese im Internet zu verkaufen. Um beim Verkauf im Netz keine unliebsamen Überraschungen zu erleben, sollten Sie ein paar Tipps beachten.

10 Mio. Deutsche verkaufen unliebsame Geschenke im Netz

Wie der Hightech Branchenverband BITKOM in einer repräsentativen Umfrage ermittelte, will jeder 6. Deutsche ab 14 Jahren (15%) unpassende Weihnachtsgeschenke online weiterverkaufen. Im Vorjahr entschieden sich nur 8 Millionen Deutsche für diese Option. In der Altersgruppe der 14 bis 29-jährigen fasst sogar jeder vierte diese Möglichkeit ins Auge.

BITKOM Experte Tobias Arns stellte dazu fest: „Das Internet bietet die besten Plattformen, um ungewollte Weihnachtsgeschenke schnell und komfortabel zu verkaufen“. Besonders, wenn für Geschenke kein Verkaufsbeleg vorliegt oder die Frist für die Rücknahme abgelaufen ist, findet sich im Internet am ehesten ein Käufer.

Die Umfrage der BITKOM ergab aber auch, dass mehr als die Hälfte (51%) der Befragten Geschenke lieber zum jeweiligen Geschäft zurückbringen, in denen sie gekauft wurden. Rund ein Viertel (26%) der Befragten würden unpassende Geschenke einfach weiterverschenken und 13% behalten die Geschenke, auch wenn sie ihnen nicht gefallen.

Online Auktion, Kleinanzeige oder ReCommerce Plattform

Im Internet gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, ungeliebte Artikel zu verkaufen und vielleicht sogar jemandem eine Freude damit zu machen. Weithin bekannt sind Online Auktionen bei eBay & Co., doch gilt es hier, den Auktionszeitraum abzuwarten. Je nach Art der Angebotserstellung kann es dann durchaus passieren, dass man neuwertige Artikel, die einen wesentlich höheren Wert besitzen, für einen extrem niedrigen Betrag abgeben muss. Wer nicht warten möchte und einen festen Preis erzielen möchte, bzw. den Verkaufspreis lieber mit dem Käufer aushandeln möchte, der ist vielleicht auf einem Kleinanzeigenmarkt besser aufgehoben.

Die dritte Option, unpassende Geschenke – vor allem aus den Bereichen Bücher, Musik, Spiele, Multimedia und Elektronik – zu Geld zu machen, bietet sich auf ReCommerce Plattformen wie reBuy oder momox. Hier werden solche Artikel direkt zum Ankauf eingestellt. Verkäufer können nach Eingabe der EAN bzw. einer Artikelbezeichnung direkt erfahren, welchen Betrag das Unternehmen zu zahlen bereit ist. Sagt dieser Preis zu, kann das jeweilige Weihnachtsgeschenk zumeist kostenlos an die Plattform gesendet werden. Der vereinbarte Betrag wird nach einer Zustandsprüfung meist unmittelbar auf das eigene Konto überwiesen.

Was gibt es beim Verkauf im Web zu beachten?

Melden Sie sich als privater Verkäufer an!

Als privater Verkäufer haben Sie den Vorteil, dass Sie weder Widerrufs- oder Rückgaberechte, noch eine gesetzliche Gewährleistung einräumen müssen. Voraussetzung ist jedoch der schriftliche Zusatz beim Angebot, dass die Ware unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung verkauft wird.

  • Verfassen Sie korrekte und wahrheitsgemäße Produktbeschreibungen!

Auch wenn Sie als Privatverkäufer keine Gewährleitung bieten müssen, sind Sie verpflichtet, wahrheitsgemäße Artikelbeschreibungen zu verfassen und auf eventuelle Fehler am Artikel hinzuweisen.

  • Urheberrechte bei Bildern und Texten beachten!

Wie auch bei professionellen Onlinehändlern sind auch beim privaten Verkauf gute Bilder und aussagefähige Artikelbeschreibungen das A&O für erfolgreichen Handel. Achten Sie aber unbedingt darauf, eigene Bilder und Texte zu verwenden und diese nicht einfach aus dem Web oder von der Verpackung zu kopieren. In der Regel sind diese urheberrechtlich geschützt und die nichtautorisierte Nutzung kann drastische Strafen nach sich ziehen. Hier erfahren Sie Näheres zum Thema Nutzung von Bildern und Texten bei eBay.

  • Achten Sie darauf, keine Markenrechte zu verletzen!

Dieser Punkt ist äußerst wichtig, denn Plagiate – ob wissentlich oder nicht – dürfen nicht weiterverkauft werden. Vergewissern Sie sich daher unbedingt, dass es sich bei den jeweiligen Produkten nicht um gefälschte Markenware handelt.Vermeiden Sie auch bei Ihren Produktbeschreibungen die Nennung von Markennamen. Auch wenn Sie nur den Stil oder die Optik nach einer Marke beschreiben, kann es schnell zu Markenrechtsverletzungen kommen, die die entsprechenden Firmen nicht selten mit Anzeigen und Abmahnungen ahnden.

Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, Artikel möglichst versichert zu versenden. Sollten unversicherte Sendungen verlorengehen, muss der Verkäufer dafür haften. Um sich abzusichern, sollten Sie im Verkaufsangebot zusätzlich vermerken: „Der Artikel wird auf Verlangen und auf Gefahr des Käufers verschickt!“

Um sich den Aufwand und das Risiko zu ersparen, lohnt es sich gerade bei Erwachsenen, darüber nachzudenken, ob nicht Gutscheine als Geschenk die bessere Alternative sind. Was es dabei zu beachten gibt, können Sie in diesem ausführlichen Beitrag lesen.

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December 23 2014

Umlaufrendite am Tiefpunkt? Kauft die EZB Staatsanleihen?

Wer als Sparer Geld anlegen möchte, hat es zunehmend schwerer, überhaupt noch eine lukrative und zugleich sichere Geldanlage zu finden. Bisher galten für konservative Anleger immer noch Staatsanleihen als sicher und einigermaßen rentabel. Betrachtet man jedoch die Entwicklung in diesem Jahr, ergibt sich ein alarmierendes Bild.

Umlaufrendite sinkt

Umlaufrendite am Tiefpunkt?

Die Umlaufrendite deutscher Staatsanleihen zeigte eine durchgehend negative Tendenz und sank in der Zeit von Januar 2014 bis heute um 70% von 1,65% auf 0,51%. Glaubt man den Prognosen vieler Finanzexperten, steht uns infolge der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) demnächst ein weiterer Abfall der Umlaufrendite auf unter 0,5% bevor.

Die Umlaufrendite als Indikator des Zinsniveaus

Der Begriff Umlaufrendite ist häufig zu hören und niedrige Umlaufrendite gilt besonders für Sparer als schlechtes Zeichen. Doch was sagt dieser Begriff aus der Finanzwelt überhaupt aus?
Die Umlaufrendite, die auch als Sekundärmarktrendite bezeichnet wird, ist ein Maß für die Rendite der Wertpapiere mit erstklassiger Bonität, also Wertpapieren, die ein geringes bis gar kein Anlagerisiko mit sich bringen. Zu den bekanntesten Papieren dieser Art zählen festverzinsliche Anleihen in Form von Staatsanleihen. Hier garantiert der Staat eine feste Verzinsung, die unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung immer gezahlt wird. Neben Staatsanleihen bieten auch einige andere Anlageformen, wie zum Beispiel Pfandbriefe als Bankschuldverschreibungen oder Unternehmensanleihen mit fester Renditezusage, dieselbe Gewähr.

Die Umlaufrendite ist der Durchschnittswert aus den Renditen aller Wertpapiere dieser Kategorie und gilt als maßgeblicher Indikator für das Zinsniveau. So sind die Lebensversicherer gezwungen, sich bei der Berechnung ihrer Garantiezinssätze an der Umlaufrendite zu orientieren und auch die meisten anderen Zinssätze wie die für Tagesgeldkonten, Riester-Renten, Baukredite, alle hängen direkt oder indirekt vom Satz der Umlaufrendite ab.

Geringe Umlaufrendite und Negativzinsen bei Staatsanleihen

Der eingangs erwähnte Rückgang der Umlaufrendite um 70% ist an sich schon alarmierend. Bedenkt man jedoch, dass es sich dabei lediglich um einen Durchschnittswert handelt, wird schnell klar, dass einige Werte noch deutlich schlechter abschneiden müssen.

Dies ist auch der Fall, denn vor allem deutsche Staatsanleihen mit kürzerer Laufzeit bis zu vier Jahren werden aktuell sogar negativ verzinst. Dies bedeutet, dass der Staat, wenn er einen Kredit über vier Jahre aufnimmt, sogar weniger zurückzahlen muss, als er eigentlich aufgenommen hat. Selbst Anleihen mit längerer Laufzeit kosten den deutschen Staat aktuell nur 0,6% Zinsen.

Im Vergleich mit zehnjährigen japanischen oder Schweizer Staatsanleihen, die eine durchschnittliche Rendite von 0,35% bzw. 0,26% bringen, scheinen deutsche Sparer zwar aktuell noch besser da zu stehen, jedoch sind sie die gegenwärtigen Verlierer der EZB-Finanzpolitik.

70 Milliarden Euro kostet die EZB-Politik den deutschen Sparer

Wie das Finanzmagazin „Bilanz“ unter Berufung auf den Präsidenten des Münchner Ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, berichtete, kostet die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank die deutschen Sparer rund 70 Milliarden Euro jährlich. Die Europäische Zentralbank kämpfe mit extrem niedrigen Zinsen gegen den Preisverfall und die schwache Konjunktur in Europa. Bis jetzt waren die Mittel der Wahl eine Absenkung des Leitzinses. Vor einem Jahr hatte die EZB den Leitzins auf 0,25%, im Juni dieses Jahres auf 0,15% und im September noch einmal auf 0,05% gesenkt. Nun scheint der nächste Schritt bevorzustehen.

Experten sind sich nahezu einig, dass die EZB Anfang des Jahres 2015 dazu übergehen dürfte, Staatsanleihen aufzukaufen. Dies dürfte dazu führen, dass die Renditen noch weiter sinken und Sparen völlig unattraktiv wird – was ein erklärtes Ziel der EZB ist.

Wenn Sparen für die Menschen unattraktiv wird, werden sie ebenso wie Unternehmen, ihr Geld ausgeben und so die Wirtschaft ankurbeln. Firmen werden wieder investieren. Alfred Roelli, Chef-Anlagestratege beim Schweizer Vermögensverwalter Pictet, brachte es auf den Punkt: „Die Notenbank will die Menschen mit ihrer Politik zu Handlungsweisen zwingen, die sie sonst in einer Rezession nicht an den Tag legen würden, so das Kalkül“.
Andere Experten wiederum sehen gegenwärtig die Talsohle fast erreicht und hoffen für das kommende Jahr bereits eine leichte Erholung der Zinsen. Auch Alfred Roelli macht ein wenig Mut, denn auch nach seiner Meinung sei der Tiefpunkt fast erreicht. Sollten demnächst positive Signale aus der Wirtschaft kommen, könne es durchaus zu Verkäufen von Staatsanleihen kommen. Dies könne sogar zu einer ähnlich steilen Kurve bei der Umlaufrendite kommen – allerdings mit umgekehrten Vorzeichen.

Doch zunächst steht die nächste EZB-Tagung am 22.01.2015 an, auf der eine Entscheidung für den Aufkauf von Staatsanleihen durch die Notenbank erwartet wird.

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December 22 2014

Weihnachten, Zeit der Gaben und des Gebens

Liebe Kunden und Freunde,

Vexcash bedankt sich für Eure Treue und Euer Vertrauen 2014. Wir freuen uns auch 2015 in finanziellen Engpässen für Euch da zu sein.

Weihnachten ist die Zeit der Besinnung

Weihnachtsblogtext Vexcash

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

Zu den Weihnachtsfeiertagen trifft man Freunde zu einem gemeinsamen Essen, trifft die Familie, die man vielleicht das ganze Jahr über kaum gesehen hat. Wer Kinder hat, der sieht gerade dieser Tage in hell leuchtende Augen, die voller Erwartung und Spannung sind. An diesen Festtagen merkt man aber auch, wie das Jahr dem Ende zugeht. Es liegt eine beschauliche Erhabenheit über all diesen Festlichkeiten, die dieses Fest vielleicht zu einem der besonnensten im Jahr macht, weil nicht Freude und Tanz im Mittelpunkt stehen, sondern die Sehnsucht nach Ruhe, Familie und Geborgenheit sowie Gefühle der Demut und Dankbarkeit.

Des einen Freud ist des anderen Leid

Viele träumen von weißen Weihnachten mit Schnee und Frost an den Fenstern, die dem Fest den letzten Schliff Romantik verleihen.
Es gibt aber leider auch so viele Menschen, die von der Weihnachtszeit nur die Festbeleuchtung auf den Straßen mitbekommen und sonst nicht viel von all den Herrlichkeiten menschlichen Zusammenseins und menschlicher Gegenseitigkeit. Das letzte was diese Menschen sich wünschen sind Schnee und Frost, denn das bedeutet für sie nur nassere Füße und noch kältere Nächte ohne Decke und Dach über dem Kopf.

Für den einen nur eine Kleinigkeit, für den anderen ein großes Glück

In der Weihnachtszeit, die eine Zeit der Gaben und des Schenkens ist, sollten diese Menschen nicht vergessen werden. Ihnen eine Kleinigkeit zu schenken ist oft schon viel für sie. Auf betterplace könnt Ihr, wie Vexcash, online einen kleinen Beitrag für die Kältehilfe oder andere Projekte, die Obdachlosen Unterstützung bieten, spenden.

Wer kein Geld spenden möchte, der hat vielleicht einen Apfel oder eine Mandarine mehr auf dem Weg zur Arbeit mit in der Tasche, die er einem Menschen in materieller Not gern anbietet. Denn Obst schmeckt und ist gesund, gerade in der kalten Jahreszeit.

Wir wünschen Euch ein Frohes Fest und
einen herrlichen Rutsch ins neue Jahr.

Eure Vexcash AG

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December 19 2014

Gutscheine zum Weihnachtsfest: Was Sie wissen sollten!

Gutscheine

Gutscheine, eine praktische Geschenkidee.

Die Zeit wird langsam eng. Wer noch rechtzeitig zu Weihnachten die passenden Geschenke kaufen will, der muss sich entweder in den nächsten Tagen in den Kaufhaustrubel werfen oder er muss sich beeilen. Bei den meisten Onlinehändlern ist der heutige Tag der letzte Termin, an dem eine Bestellung eingehen muss, um noch pünktlich zum Fest ausgeliefert zu werden. Sollte die Zeit dann doch zu knapp werden, ist noch längst nicht alles verloren: ein Gutschein kann auch auf den letzten Drücker noch besorgt werden. Viele Händler bieten den direkten Download oder den Online Versand von personalisierten Gutscheinen an.

Gutscheine: praktische Geschenkideen die ankommen

Gutscheine sind weit mehr als last Minute Geschenke, sondern sie gelten schon seit einigen Jahren als beliebte Geschenke-Klassiker. Allein in diesem Jahr werden mehr als 1,5 Milliarden Euro für Gutscheine ausgegeben. Ob für den Buchhändler, den Beauty-Shop, das Wellness-Hotel oder den Elektronik-Markt – laut Statistik planen in diesem Jahr rund die Hälfte der Verbraucher einen oder mehrere Gutscheine zu verschenken. Und das nicht ohne Grund: Gutscheine sind unkompliziert und man kann praktisch kaum etwas Falsches schenken. Der Käufer von Gutscheinen kann selbst entscheiden, wie viel Geld er ausgeben will und der Empfänger hat Gelegenheit, zu gegebener Zeit und in Ruhe zu kaufen, was ihm gefällt.

Dennoch gilt es beim Kauf und Einlösen von Gutscheinen einiges zu beachten, denn unter Umständen kann es auch zu Problemen und Unannehmlichkeiten kommen.

Die Gültigkeit von Gutscheinen

Auch wenn kein Ablaufdatum auf dem jeweiligen Gutschein vermerkt ist, unbegrenzt gültig sind sie nicht. Da es sich bei einem Gutschein um einen zivilrechtlichen Anspruch aus einem Kauf- bzw. Dienstvertrag handelt, gilt eine dreijährige Verjährungsfrist. Gutscheine sind also grundsätzlich drei Jahre gültig. Die Frist läuft nicht ab Kaufdatum, sondern beginnt am Ende des Jahres, in dem der Gutschein erworben wurde. (Hier eine Übersicht von Verjährungsfristen)

Die Verjährungsfristen gelten allerdings nur für Kaufgutscheine, die der Kunde beim Händler bezahlt. Gratisgutscheine, die von Unternehmen im Rahmen von Werbeaktionen kostenlos an Kunden ausgegeben werden, fallen nicht unter diese Regelung.

Im Übrigen gilt für Gutscheine, die online bei einem Händler gekauft werden, das übliche zweiwöchige Widerrufsrecht für den Onlinekauf.

Befristung von Gutscheinen

In Einzelfällen hat der Verkäufer die Möglichkeit, die Gültigkeitsdauer seiner Gutscheine zu beschränken, wobei die Verjährungsfrist ausreichend lang sein muss. Eine Befristung ist unter anderem bei Dienstleistungen möglich, wenn der Wert der Leistung im nächsten Jahr nicht mehr dem Wert des Gutscheins entspricht.

Hat der Händler einen Gutschein mit einer unangemessen kurzen Verjährungsfrist verkauft, so hat der Besitzer des Gutscheins nach Fristablauf zwar keinen Anspruch mehr auf Einlösung, allerdings kann er die Erstattung des entsprechenden Geldwerts verlangen. Schließlich wurde vom Käufer Geld für eine Leistung beim Händler bezahlt. Der Händler kann in diesem Fall jedoch Abzüge, wie den entgangenen Gewinn, geltend machen.
Gratisgutscheine, die von Händlern im Rahmen von Aktionen ausgegeben werden, können beliebig befristet werden.

Eventgutscheine und personalisierte Gutscheine

Gutscheine für bestimmte Konzerte und Sportereignisse, die an Termine gebunden sind, verfallen bei Nichteinlösung. Ist der Gutschein für ein bestimmtes Theaterstück ausgestellt, verfällt er am Ende der Spielzeit. Hier besteht kein Anspruch auf Ersatz oder Barauszahlung. Kinogutscheine hingegen, die an keine Vorstellung gekoppelt sind, müssen laut einem Gerichtsurteil mindestens zwei Jahre lang gültig sein.

In der Regel werden Gutscheine gekauft, um sie weiter zu verschenken. Daher gelten sie auch als kleines Inhaberpapier nach §807 BGB. Damit ist derjenige, der den Gutschein in den Händen hält, berechtigt, diesen geltend zu machen. Auch wenn er für eine bestimmte Person ausgestellt wurde, kann der Gutschein von einer anderen Person eingelöst werden. Das Amtsgericht Northeim hat diesbezüglich entschieden, dass die namentliche Nennung lediglich dazu dient, die Beziehung zwischen Schenker und Beschenktem zu dokumentieren.

In einigen wenigen Fällen, wie etwa bei Eintrittskarten für bestimmte Fußballspiele können bspw. im Hinblick auf Stadionverbote besondere Regelungen gelten. Hier gilt es, den Einzelfall zu prüfen.

Barauszahlung von Gutscheinen

Grundsätzlich sind Gutscheine nur gegen Ware bzw. Dienstleistungen eintauschbar. Ein Anspruch auf eine Barauszahlung des Gegenwertes – weil beispielsweise das Angebot des Händlers nicht zusagt – besteht daher nicht. Auch die Auszahlung des Restwertes ist nicht vorgesehen. In einigen Fällen gelten Ausnahmen. Beispielsweise, wenn sich der Gutschein auf ein bestimmtes Produkt bezieht und dieses nicht mehr vorrätig und sich auch nicht mehr ohne weiteres beschaffen lässt. In diesem Fall ist eine Erfüllung des ursprünglich geschlossenen (Kauf-)Vertrags nicht mehr möglich und der Händler, der die Bezahlung für die Ware bereits erhalten hat, hat diese wieder herauszugeben.

Hier noch ein Tipp zum Schluss: Mit Original-Gutscheinen sind Sie auf der sicheren Seite. Immer wieder werden auf Kleinanzeigen-Märkten und Online Auktionen Gutscheine weit unter dem eigentlichen Wert angeboten. Hier ist größte Vorsicht angezeigt. Achten Sie darauf, dass der Gutscheinaussteller mit kompletter Firmenbezeichnung auf dem Gutschein erkennbar ist. Achten Sie außerdem darauf, dass die Gültigkeit nicht schon in Kürze ausläuft. Bei Gutscheinen für ein bestimmtes Event informieren Sie sich, ob, wann und wo die jeweilige Veranstaltung stattfindet, oder ob diese gar abgesagt oder schon gelaufen ist. Bewahren Sie den Beleg des Online Kaufs unbedingt auf.

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December 15 2014

Die Zeit läuft: Bis 31.12.2014 Kreditbearbeitungsgebühren zurückfordern!

Stichtag 31.12.2014

Bis 31.12.2014 Kreditbearbeitungsgebühren zurückfordern!

Für alle Bankkunden, die in der Zeit von Dezember 2004 bis Dezember 2011 einen Kredit aufgenommen haben und dafür Bearbeitungsgebühren an die Bank zahlen mussten, gibt es in den nächsten zwei Wochen noch etwas Wichtiges zu tun. Der Bundesgerichtshof hat im Mai dieses Jahres entschieden, dass alle innerhalb der letzten zehn Jahre gezahlten Kreditbearbeitungsgebühren zu erstatten sind.

Sofern Sie noch keine Schritte unternommen haben, diese zu Unrecht erhobenen Kreditgebühren zurückzufordern, sollten Sie dies dringend noch bis zum Jahresende nachholen. Zum 31.12.2014 verjähren nämlich diese Forderungen. Sie haben dann keinerlei Chance mehr, zu viel gezahlte Gebühren zurückzubekommen. Allerdings ist die Zeit nunmehr fast zu knapp, um sich in langen Briefwechseln mit den Kreditinstituten auseinanderzusetzen. Jetzt zählt nur noch die Tat: Was Sie jetzt noch tun können, um kein Geld zu verschenken, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Der wichtigste Schritt: Verjährung hemmen!

Im Mai dieses Jahres haben wir bereits in einem Vexcash Blog-Beitrag auf die Möglichkeiten hingewiesen, zu viel gezahlte Gebühren erstattet zu bekommen. Demnach gilt es, zunächst mit der Bank per Musterbrief in Kontakt zu treten und Bezug nehmend auf das BGH-Urteil die Rückzahlung der Kreditgebühren zu verlangen. Sollte die Bank abschlägig bescheiden, galt der Ombudsmann als nächste Anlaufstelle. Prinzipiell hat sich am Procedere nichts geändert. Auch jetzt ist die Rückforderung per Musterbrief noch der erste Schritt, jedoch hemmt dieser allein nicht die Verjährung.

  • Bank anschreiben und Ombudsmann einschalten

Jetzt, da die Zeit knapp wird, sollten Sie Ihre Aktivitäten bündeln und zeitgleich mit dem Schreiben an die Bank eine Beschwerde beim zuständigen Ombudsmann einlegen. Dies ist nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Banken jederzeit zulässig, auch wenn die Bank Ihre Forderung noch gar nicht zurückgewiesen hat. (Hier eine Übersicht von Schlichtungs- und Ombudsstellen).

  • Mahnbescheid

Die zweite Option zur Verhinderung der Verjährung ist, einen Mahnbescheid zu beantragen. Dazu müssen Sie nicht mehr extra zum Gericht, sondern können heute das entsprechende Online Formular direkt am Computer ausfüllen, ausdrucken und an das zuständige Mahngericht senden. Das Online Formular für den Mahnbescheid inklusive detaillierter Ausfüllhinweise finden Sie hier.

Egal für welche der Optionen Sie sich entscheiden, auf jeden Fall sollten Sie sich beeilen und die Schritte so bald als möglich in die Wege leiten. Beide Verfahren sind relativ schnell zu bewerkstelligen.
Im Gegensatz zu den Anschreiben an Bank und Ombudsmann, die außer Porto keinerlei Kosten nach sich ziehen, fallen für den Erlass eines gerichtlichen Mahnbescheids Kosten an, die Sie zunächst verauslagen müssen. Die Höhe hängt vom Betrag ab und kann anhand der Gerichtskostentabelle oder mithilfe des Mahn- und Zwangsvollstreckungskosten-Rechners ermittelt werden. Das Gericht wird diese Kosten dann der Bank mit dem Mahnbescheid in Rechnung stellen.

Was ist zu tun, wenn….?

Einige Banken haben mittlerweile damit begonnen, Kreditgebühren nebst Zinsen aus Verträgen seit 2011 zu erstatten. Da dies bei der Menge der anhängigen Verfahren einige Zeit dauert, erhalten beispielsweise Postbank-Kunden eine Eingangsbestätigung mit der Erklärung, dass die Bank auf die Einrede der Verjährung verzichtet. Haben Sie ein solches Schreiben erhalten, können Sie beruhigt abwarten, bis Ihr Antrag bearbeitet wurde und das Geld gutgeschrieben ist.

Sollten Sie die Erstattung der Kreditbearbeitungsgebühren bereits bei der Bank beantragt, aber noch keine Eingangsbestätigung erhalten haben, sollten Sie in jedem Fall den zuständigen Ombudsmann anschreiben. Nur dann kann die Verjährung gestoppt werden. Dies gilt auch für den Fall, dass Sie zwar eine Eingangsbestätigung von der Bank erhalten haben, in dieser jedoch nicht eindeutig formuliert ist, dass auf die Einrede der Verjährung verzichtet wird.

Einige Geldinstitute wiederum – darunter vor allem einige Sparkassen – weigern sich noch immer und weisen Forderungen zurück. Sollten Sie eine solche Absage erhalten haben, sollten Sie sich bei drohender Verjährung natürlich ebenfalls an den zuständigen Ombudsmann wenden.

Fazit: Die Verjährungsfrist für die Erstattung von Kreditbearbeitungsgebühren beträgt bis zu zehn Jahre ab Zahlung der Gebühr. Sollten Sie also gegenüber Ihrem Kreditinstitut Forderungen wegen zu Unrecht bezahlter Kreditbearbeitungsgebühren aus Verträgen seit Dezember 2004 haben, handeln Sie zügig. Um die Erstattung im Jahr 2012 gezahlter Gebühren zu erwirken, haben Sie dann Zeit bis 31.12.2015.

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December 12 2014

Die Generation 50plus investiert in Gesundheit

50plus und gesund

Die Generation 50plus investiert in Gesundheit

1964 war das Jahr der Baby-Boomer und in diesem Jahr feiern die 1.357.304 Millionen Kinder des geburtenstärksten Jahrgangs ihren 50. Geburtstag. Somit hat die Generation 50plus weiteren Zuwachs erhalten und den Anteil der über 50-Jährigen an der Gesamtbevölkerung weiter steigen lassen. Aktuell sind mehr als 40% der Deutschen 50 Jahre und älter. Dieser Anteil wird in den kommenden Jahren noch weiter wachsen, denn auch die nachfolgenden Jahrgänge waren geburtenstark. Das Statistische Bundesamt hat in Bevölkerungsvorausberechnungen ermittelt, dass bis 2020 sogar 47-48% der deutschen Bevölkerung über 50 Jahre alt sein dürften. Das durchschnittliche Alter der Bevölkerung wird sogar bis 2050 von 42 auf zirka 50 Jahre ansteigen.

Die Best Ager bieten somit für die Unternehmen ein gewaltiges Wirtschaftspotenzial. Dies umso mehr, da sich deren finanzielle Lage zunehmend verbessert. Angesichts dessen ist es für jede Art von Unternehmen interessant zu wissen, wofür die Gruppe der Generation 50plus ihr Geld ausgeben wird und welche Wünsche diese Zielgruppe präferiert.

Forsa ermittelt, Gesundheit ist wichtigstes Grundbedürfnis

Das Marktforschungsinstitut Forsa ging dieser Frage nach. Eine im Auftrag von easyCredit durchgeführte repräsentative „Umfrage Liquidität 50plus“ unter 1.000 Personen im Alter von 50 bis 79 Jahren nach ihren Investitionsplänen ergab, dass mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe ihr Geld in die Erhaltung und Förderung ihrer Gesundheit stecken würde.

Für 80 Prozent von ihnen ist Gesundheit sogar das wichtigste Grundbedürfnis und rangiert damit sogar noch weit vor dem Wunsch nach einer harmonischen Partnerschaft (62%) und dem Streben, Zeit mit der Familie zu verbringen (56%).

Bei der Umfrage gaben 53% der Befragten an, in den kommenden 12 Monaten in ihr körperliches Wohlergehen investieren zu wollen und mit großer Wahrscheinlichkeit Geld für medizinische Zusatzleistungen auszugeben. Gegenüber 2013, als noch 47% derartige Investitionen ins Auge fassten, entspricht das einem Zuwachs von 6%.

44% der Umfrageteilnehmer gaben an, im kommenden Jahr in ein schönes Zuhause investieren zu wollen und sogar nur 38% möchten in ihre finanzielle Sicherheit investieren, um für die Zukunft vorzusorgen. Lediglich ein Viertel (24%) planen, sich einen gewissen Luxus zu gönnen und nur 11% wollen sich mit ihrem Ersparten demnächst ein neues Auto anschaffen.

Jeder Dritte würde Kredit für private Gesundheitsleistungen aufnehmen

Laut Studie gab jeder Dritte an, in den nächsten drei bis fünf Jahren mit finanziellen Einschränkungen zu rechnen. Allerdings sind nur 7% der Altersgruppe bereit, einen Kredit zur Überbrückung finanzieller Einschränkungen aufzunehmen. Die Hälfte (48%) hingegen würde sich am ehesten verschulden, um private Gesundheitsleistungen wie Zahnersatz, Hörgeräte oder Rollstühle, die von den Kassen nicht oder nur zum Teil übernommen werden, zu finanzieren. 37% würden ein Darlehen dazu nutzen, um ihre Wohnung oder ihr Haus altersgerecht umzubauen und 31% um in eine bessere Wohnung oder ein besseres Haus umzuziehen. Ein neues Auto mit 26%, technische Geräte wie Fernseher oder Smartphones mit 22% und eine große Reise mit 5% liegen weit dahinter.

Altersvorsorge tritt merklich in den Hintergrund

Während bei den meisten jüngeren Menschen materielle Dinge wie moderne Ausstattung, Reisen, Autos und natürlich die Karriere weit oben auf der Wunschliste stehen, sind die Wünsche der über 50-Jährigen weit bodenständiger.

Die Sorge um die Gesundheit und körperliche Mobilität beschäftigt die Generation 50plus besonders. Vor dem Hintergrund, dass nur 21% der Befragten mit ihrer Gesundheit sehr zufrieden sind, scheint dies nur logisch zu sein.
Problematisch ist allerdings die sinkende Bereitschaft der älteren Menschen, in die Altersvorsorge zu investieren. Während 2013 noch 45% Ausgaben dafür ins Auge fassten, ist der Anteil mit 38% in diesem Jahr 7% rapide gesunken.

Auch wenn die Niedrigzinspolitik der EZB kaum noch eine lukrative Altersvorsorge möglich macht, sollten sich dennoch über 50-Jährige eingehend beraten lassen und Finanzen, Vorsorge und Versicherungsschutz richtig planen, um entspannt in die Zukunft blicken zu können.

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December 08 2014

Neuerungen und Gesetzesänderungen 2015 Teil 2

Änderungen bei Lebensversicherungen, neue Beiträge für Pflege und Krankenversicherung, mehr Elterngeld, Anhebung des Hartz IV Regelsatzes und Mindestlohn – eine Reihe der Veränderungen , die uns Verbraucher 2015 erwarten, haben wir im letzten Beitrag im Vexcash Blog beschrieben. Doch dies ist bei weitem nicht alles. Auch für Autofahrer, Postkunden, Hauseigentümer und Steuerzahler bringt das kommende Jahr einige Neuerungen, auf die ich heute näher eingehen möchte.

Briefe werden teurer

was sich fuer Verbraucher 2015 aendert

Neuerungen und Gesetzesänderungen 2015 Teil 2

Ab 1. Januar 2015 wird das Briefporto in Deutschland erneut angehoben. Danach beträgt das Porto für einen 20g-Standardbrief statt bisher 60 Cent nunmehr 62 Cent. Das Porto für internationale Standardbriefe und Postkarten beträgt künftig 80 Cent und somit 5 Cent mehr als 2014. Die Kosten für einen E-Postbrief werden analog angepasst.

Das Porto für Groß- und Maxibriefe bleibt mit 1,45€ bzw. 2,40€ unverändert und auch für Postkarten gelten weiterhin 45 Cent. Lediglich der Kompaktbrief wird künftig um 5 Cent günstiger und kostet ab 2015 nur noch 85 Cent.

Automatische Abbuchung der Kirchensteuer

Wer einer der großen Religionsgemeinschaften angehört, muss Kirchensteuer zahlen. Dies gilt auch auf Zinserträge aus Kapitalanlagen. Während die Kapitalertragssteuer bereits seit 2009 – sofern keine Befreiung vorliegt – direkt von den Banken abgeführt wird, wurde die Kirchensteuer bisher nur nach Mitteilung des Steuerzahlers weitergeleitet. Ansonsten musste die Kirchensteuer vom Steuerzahler selbst erklärt und abgeführt werden.
Ab Januar 2015 führen Banken, Sparkassen und Versicherer auch die auf Kapitalerträge entfallende Kirchensteuer direkt ab. Die Besteuerung gilt allerdings nur für Steuerpflichtige oberhalb eines Steuerfreibetrages von 801€ für Ledige bzw. 1602€ für Verheiratete.

Die Änderungen rund ums Auto

Mehr Service, weniger Bürokratie und höhere Sanktionen – für Autofahrer gibt es 2015 etliche Neuerungen:

Mitnahme des Kennzeichens bei Wohnortwechsel

Ab 1. Januar 2015 entfällt die Pflicht zur Umkennzeichnung von Fahrzeugen beim Wechsel des Wohnsitzes bundesweit. Künftig können Autofahrer bei einem Umzug in Deutschland das alte Kfz-Kennzeichen grundsätzlich auch am neuen Wohnort behalten. Ein neues Kennzeichen am neuen Wohnort wird erst bei der Neuzulassung eines Fahrzeugs ausgegeben.

Kfz-Abmeldung im Internet

Künftig können Kfz-Halter ihre Fahrzeuge direkt online abmelden. Dies ermöglicht ein Sicherheitscode an Kennzeichen und Fahrzeugschein. Durch Freirubbeln verdeckter Felder auf den Kennzeichen und im Fahrzeugschein werden Codes sichtbar. Um ein Fahrzeug abzumelden, muss dieser Code lediglich auf der Internetseite des Kraftfahrtbundesamtes eingegeben werden. Alternativ kann die Eingabe auch durch Scannen eines QR-Codes erfolgen. Die für die Abmeldung anfallenden Kosten sollen dann über Online Payment Dienste beglichen werden können.

Ab 2016 soll dann auch die Wiederzulassung online möglich sein. Natürlich besteht auch weiterhin die Option, auf die Zulassungsstelle zu gehen.

Abgasnorm Euro-6, Elektrofahrzeuge & Carsharing

Im Laufe des Jahres 2015 müssen sich Autofahrer noch auf weitere Änderungen gefasst machen:

  • Abgasnorm Euro-6:
    • Ab September gilt in Deutschland die neue Abgasnorm Euro-6 als verbindlich für alle Erstzulassungen.
  • Elektroautos bevorzugt:
  • Sonderparkplätze für Carsharing:
    • Für Carsharing-Projekte sollen künftig kostenlose Sonderparkplätze geschaffen bzw. freigegeben werden.

Alte Heizungen haben ausgedient

Ab 2015 müssen Öl- und Gasheizungen, die älter als 30 Jahre sind, ausgetauscht werden. Heizkessel, die vor dem 1. Januar 1985 eingebaut worden sind, dürfen ab Januar nicht mehr betrieben werden. Dabei ist zu beachten, dass die 30-Jahres-Grenze mitwandert. So müssen 2016 auch Heizkessel von 1985 ausgetauscht werden.

Immobilienbesitzer, die ihr Haus oder Wohnung bereits zum 1.2.2002 selbst bewohnt haben, sind von der Regelung ausgenommen. Ebenso ausgenommen sind Brennwertkessel und Niedertemperatur-Heizkessel, die einen höheren Wirkungsgrad haben.

Änderungen beim Meldegesetz

Zwar noch nicht unmittelbar zum Jahresbeginn, doch noch in der ersten Jahreshälfte treten Änderungen im Meldegesetz in Kraft. Demnach wird das Melderecht zum 1. Mai 2015 vereinheitlicht. Durch die IT-Standardisierung wird die Verwaltung der Meldedaten sämtlicher 5.200 Melderegister Deutschlands vereinfacht. Es wird zwar kein zentrales Melderegister geben, aber einen Onlinezugriff auf alle Register.

Durch die Änderungen im Meldegesetz sollen künftig Scheinanmeldungen erschwert werden. Dies sind Anmeldungen für Wohnungen, ohne dass der Vermieter davon Kenntnis bekommt. Um hier wirksam vorgehen zu können, wird die vor rund einem Jahrzehnt abgeschaffte Meldebescheinigung für ein- und ausziehende Mieter wieder eingeführt. Vermieter müssen ab Mai 2015 innerhalb von zwei Wochen den Ein- und Auszug ihrer Mieter schriftlich oder elektronisch bestätigen. Diese Bestätigung muss Namen und Adresse der Vermieters, Angaben zu Ein- oder Auszug sowie Anschrift der Wohnung und die Namen der meldepflichtigen Personen enthalten.
Mit der Bekämpfung der Scheinanmeldungen soll künftig auch Straftaten wie Kreditkartenbetrug und Betrug im Online Handel Einhalt geboten werden.

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December 05 2014

Was sich zum Jahreswechsel 2015 für die Deutschen ändert

Noch etwas mehr als drei Wochen und das Jahr 2014 ist schon wieder Geschichte. Wie in jedem Jahr stehen auch mit Beginn des Jahres 2015 wieder eine ganze Reihe von Gesetzesänderungen und neuen Richtlinien an. Unter anderem sind Eltern, Arbeitnehmer, Patienten und Hausbesitzer von Neuerungen betroffen. Welche wichtigen Änderungen Verbraucher im neuen Jahr erwarten und was es 2014 noch zu erledigen gilt, erfahren Sie hier im Vexcash Blog.

Versicherungen

Was aendert sich 2015

Wichtige Veränderungen 2015

Bereits im November haben wir im Vexcash Blog darauf hingewiesen, dass im kommenden Jahr der Garantiezins auf Lebensversicherungen von 1,75% auf 1,25% gesenkt wird. An dieser Stelle noch einmal der Hinweis, dass Verbraucher, die eine Lebensversicherung abschließen wollen, dies noch in diesem Jahr tun sollten, um sich den höheren Zinssatz zu sichern.

Aber nicht nur bei Lebensversicherungen ergeben sich Veränderungen. Auch im Bereich der gesetzlichen Pflegepflichtversicherungen gibt es Neues. So werden deren Leistungen für Pflegebedürftige durch das zum 1.1.2015 in Kraft tretende Pflegestärkungsgesetz ausgeweitet. Künftig können Tages- und Nachtpflege wie Sach- und Geldleistungen in vollem Umfang beansprucht werden. So können ab 2015 für körperlich beeinträchtigte Pflegebedürftige bis zu 208€ im Monat als Betreuungsbetrag bezogen werden. Für den Fall, dass die Wohnung behindertengerecht umgebaut werden muss, gibt es dann 4.000€, statt bisher 2.557€ an Zuschuss. Außerdem gibt es eine Erstattung für verbrauchte Hilfsmittel bis zur Höhe von 40€ im Monat.

Um die entstehenden Mehrkosten durch die Reform zu finanzieren, werden die Beiträge zur Pflegeversicherung um 0,3% angehoben. Demzufolge werden bei Eltern künftig 2,35% und bei Kinderlosen 2,6% berechnet, von denen – außer in Sachsen – die Hälfte vom Arbeitgeber übernommen werden.

Veränderung bei den Krankenkassenbeiträgen

Ab Januar 2015 wird der gesetzliche Beitragssatz zur Krankenversicherung um 0,9 Prozentpunkte von 15,5% auf 14,6% des Bruttoeinkommens gesenkt. Damit zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber künftig jeweils 7,3%. Theoretisch bedeutet dies eine deutliche Einsparung für beide Parteien. Allerdings dürfen die Krankenkassen künftig einen einkommensabhängigen prozentualen Zusatzbeitrag verlangen, der allein von den Versicherten zu zahlen ist. Da allgemein erwartet wird, dass die meisten Kassen den Zusatzbeitrag auf 0,9% festsetzen werden, bedeutet dies für viele Versicherte sogar steigende Beiträge. Je nach Finanzsituation der Kassen kann die Zusatzprämie aber auch höher oder niedriger ausfallen. Die genauen Zahlen der erhobenen Zusatzbeiträge werden Versicherte wohl erst zum 31.12.2014 erfahren, denn die Kassen müssen ihre Beitragszahler erst bis vier Wochen vor Ende des ersten Monats informieren.

Elterngeld Plus – neue Regeln beim Elterngeld

Am 1.1.2015 wird die Elterngeldreform wirksam. Dadurch werden im Wesentlichen die Wahlmöglichkeiten von Eltern erweitert, wie sie ihr Kind in den ersten Lebensjahren betreuen möchten. Dabei werden Eltern, die sich für einen schnellen Wiedereinstieg entscheiden, finanziell gefördert. Darüber hinaus ermöglicht das neue Elterngeld Plus einen längeren Bezug der staatlichen Förderung, wenn sich beide Elternteile neben der Arbeit die Erziehungszeit teilen.

Rentenbeiträge, Hartz IV, und Mindestlohn

Der Rentenbeitragssatz sinkt 2015 von bisher 18,9% auf 18,7%. Dies ist eine Reaktion auf die hohen Rücklagen der Rentenkassen. Deren Vermögen soll sich Ende 2014 auf ca. 33,5 Milliarden Euro belaufen.
Der Hartz IV Regelsatz wird 2015 ebenfalls angehoben. Für Alleinstehende steigt dieser um 2% von 391€ auf 399€. Auch die Partner in der Bedarfsgemeinschaft erhalten statt 353€ künftig 360€. Darüber hinaus sollen einmalige Zuschüsse häufiger gewährt werden. Dieser Schritt wird unter anderem damit begründet, dass erhöhten Energiekosten und höheren Mobilitätsansprüchen mit der Regelleistung allein nicht in allen Fällen nachgekommen werden kann.

Zum 1. Januar 2015 wird der allgemeine, flächendeckende Mindestlohn von 8,50€ pro Stunde eingeführt. Dies entspricht einem monatlichen Mindestbruttolohn von 1.473€ bei einer 40-Stunden-Woche. Für Unter-18-Jährige ohne Berufsabschluss, Azubis und Menschen mit Pflichtpraktika oder Praktika unter drei Monaten gilt der gesetzliche Mindestlohn nicht. Auch bei der Arbeitsaufnahme von Langzeitarbeitslosen kann bei ihnen in den ersten sechs Monaten vom Mindestlohn abgewichen werden.

Neben den hier genannten Änderungen erwartet uns aber noch eine ganze Reihe weiterer Neuerungen. Diese betreffen Autofahrer, Hauseigentümer und natürlich Steuerzahler. Weitere Einzelheiten werden wir deshalb in der nächsten Woche erläutern.

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December 01 2014

Kreditkarten: SCHUFA Merkmale und ihre Auswirkungen

Kreditkarten und Schufa

Wie wirken sich Kreditkarten auf die Schufa aus?

In einem Beitrag der letzten Woche habe ich Antworten auf die Frage versprochen, wie sich der Besitz mehrerer Kreditkarten bei der Bonitätsbewertung bei der SCHUFA auswirken kann. Dies ist umso interessanter, da Banken, Payment Anbieter und selbst Händler und Serviceanbieter wie Amazon, eBay, O2 oder Payback Kreditkarten für Ihre Kunden bereitstellen und deren Bestellung und Nutzung mit zahlreichen Vorteilen und Bonusprogrammen verknüpfen. So kommt es, dass immer mehr Nutzer drei, vier und mehr Kreditkarten besitzen und diese in unterschiedlichem Maße einsetzen.

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung – SCHUFA – hatte 2012 mehr als 665 Millionen Informationen zu rund 66 Millionen Personen in Deutschland gespeichert. Anhand dieser gesammelten Daten will die SCHUFA dazu beitragen, Entscheidungsprozesse transparenter zu gestalten. Einerseits sollen kreditgebende Vertragspartner vor Kreditausfällen geschützt und andererseits Verbraucher vor drohender Überschuldung bewahrt werden. Schon deshalb spielt die SCHUFA bei der Beantragung einer Kreditkarte eine entscheidende Rolle.

Prepaid oder Debit: Der Kreditkartentyp ist entscheidend

Die verschiedenen Kreditkartentypen werden unterschiedlich bewertet. Da Prepaid-Karten, die auf der Basis von Guthaben geführt werden, keinerlei kreditorisches Risiko für die Bank darstellen, wird für deren Vergabe weder der SCHUFA-Score des Verbrauchers abgefragt, noch werden Prepaid-Kreditkarten in der SCHUFA-Akte vermerkt. Hier gibt es also keinerlei Auswirkungen auf den SCHUFA Score.
Bei der Ausgabe aller übrigen Kreditkartentypen wird die Bonität des Verbrauchers abgefragt, wobei bei der SCHUFA das Merkmal „CC“ für Credit Card eingetragen wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kunde eine Charge Card, Debit Card oder Revolving Credit Card nutzt, obwohl diese unterschiedliches Verschuldungsrisiko mit sich bringen.

Echte Kreditkarte wird bei der SCHUFA vermerkt

Beantragt ein Kunde eine Kreditkarte, holt sich die Bank bei der SCHUFA Informationen zum potenziellen Kartenkunden ein. Dazu unterschreibt dieser die so genannte SCHUFA-Klausel. In der Regel werden dann vom Kunden weitere Unterlagen wie Kontoauszüge oder Gehaltsabrechnungen eingefordert. Anhand dieser Daten berechnet die Bank einen internen Score, der die Wahrscheinlichkeit ausdrückt, mit der der Verbraucher den eingeräumten Kreditkartenrahmen zurückzahlen kann. Dieser interne Scorewert ist nicht zu verwechseln mit dem SCHUFA Score.

Nach positivem Entscheid der Bank, erhält der Kunde die beantragte Kreditkarte und an die SCHUFA ergeht die Meldung, dass dieser nun eine Kreditkarte besitzt. Er erhält den Vermerk „CC“. Ob, wie oft und wofür der Verbraucher die Kreditkarte letztendlich verwendet, ist der SCHUFA nicht bekannt, denn diese speichert weder Nutzungsdaten von Kreditkarten, noch Daten über das Kaufverhalten des Kunden.

Der Vermerk „CC“ bleibt allerdings solange erhalten, wie der Kreditkartenvertrag läuft und wirkt sich sehr wohl auf den SCHUFA Score aus, da es sich um einen separaten Kreditvertrag handelt. Bei mehreren Kreditkarten werden auch mehrere Vermerke gespeichert.

Wichtiger Tipp: Konditionsanfrage statt Kreditkartenanfrage

Bereits die Kreditkartenanfrage durch die Bank wird im Datenbestand der SCHUFA vermerkt. Dazu dient das Merkmal „AC“ (Kreditanfrage), das unter Umständen in die Berechnung des Score Wertes einfließt. Das Merkmal „AC“ bleibt ein Jahr lang in der SCHUFA Akte gespeichert und ist auch für andere Kreditinstitute 10 Tage lang sichtbar. Wiederholte Kreditanfragen innerhalb eines kurzen Zeitraums können sich negativ auf Ihren SCHUFA Score auswirken, da schnell der Anschein entsteht, dass vorherige Kreditanfragen abgelehnt wurden.

Daher ist es ratsam, darauf zu achten, dass Anfragen bei der SCHUFA als „Anfrage Kreditkonditionen“ gehandhabt werden. Die Konditionsanfrage wird zwar ebenfalls bei der SCHUFA gespeichert, ist aber nach wenigen Tagen wieder gelöscht. Sie hat keinen Einfluss auf den Score-Wert. Eine Verschlechterung der Bonität muss daher nicht befürchtet werden, auch wenn der Kreditsuchende mehrere Kredite vergleicht. Auch die Kreditinstitute erfahren nichts von mehreren parallel laufenden Anfragen.

Viele Kreditkarten: das Risiko richtig einschätzen

Anhand dieser Ausführungen wird deutlich, dass auch der Besitz mehrerer Kreditkarten bei der SCHUFA gespeichert wird. Inwieweit sich jedoch deren Besitz, der auf der Kreditzusage kontoführender Banken und deren Risikoeinschätzung basiert, negativ auswirkt, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Klar ist allerdings, dass nicht vertragsgemäße Handhabung von Kreditkarten einen negativen Eintrag in der SCHUFA zur Folge hat und unweigerlich zur Abwertung im SCHUFA Score führt.

Nicht vertragsgemäß heißt, dass der Kunde seine Kreditkartenrechnungen nicht oder wiederholt nicht rechtzeitig begleicht und somit in Zahlungsverzug kommt. Mit einem negativen Eintrag in der SCHUFA-Akte muss gerechnet werden, wenn eine Forderung zweimal gemahnt wurde und unbestritten ist. Solange allerdings sämtliche Verbindlichkeiten aus dem Kreditkartenvertrag vertragsgemäß zum Fälligkeitsdatum beglichen werden, sind negative Folgen auch beim Besitz mehrerer Kreditkarten kaum zu befürchten.

Es gilt allerdings zu bedenken: Je mehr Kreditkarten ein Verbraucher besitzt und gleichzeitig nutzt, umso höher die Gefahr, den Überblick zu verlieren und negative Auswirkungen auf den SCHUFA Score zu riskieren.

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November 28 2014

Verkaufsplattformen: Pro & Contra für Händler und Kunden

Verkaufsplattformen

Pro & Contra von Verkaufsplattformen

Online Verkaufsplattformen und Einkaufsgemeinschaften gewinnen bei Verbrauchern wie Händlern merklich an Bedeutung. Nicht nur B2C-Portale wie eBay, MeinPaket, Rakuten und Co., sondern auch B2B-Plattformen wie Restposten24 werden zunehmend populärer.

Verbraucher wissen ein breites Produktsortiment zu günstigen Preisen zu schätzen. Gern profitieren sie von der Transparenz der Angebote, der übersichtlichen Präsentation vieler Artikel und Händler an einem Ort und nicht zuletzt von Vergünstigungen wie kostenloser Lieferung oder Bonussystemen. Kleinere Händler hingegen entdecken das Potenzial der Netzwerke und Plattformen als Alternative und sinnvolle Ergänzung zum eigenen Shop.

Ob als Onlinehändler oder stationärer Shopbetreiber, ob im B2B oder im B2C, Geschäft – Verkaufsplattformen versprechen deutliche Umsatzsteigerungen und eine höhere Marktpräsenz. Sie bieten die Möglichkeit, Waren und Services einer größeren Kundengruppe zu präsentieren.

Gemeinsam stark sein! Das Versprechen der Plattform-Betreiber

Besonders in umsatzstarken Zeiten scheinen ein Zusammenschluss und die Beteiligung an Netzwerken interessant zu sein. Ob am heutigen Black Friday, der mittlerweile auch in Deutschland für Rabattschlachten sorgt, oder im Weihnachtsgeschäft – während die Großen meist aus allen Rohren feuern und ihre Kunden mit besonderen Angeboten ködern, können kleine Unternehmen mit geringerem Budget und schmalen Margen nicht selten nur zuschauen.

Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“, versprechen Netzwerke und Plattformen hier Abhilfe. Die Kleinen sollen auf diese Weise den Branchenriesen Paroli bieten und sich einen Teil vom Kuchen sichern können.
Worin aber liegen die Vorteile genau, die eine Verkaufsplattform für den Händler bietet? Gibt es diese überhaupt? Wer profitiert am ehesten? Macht es als Händler überhaupt Sinn, auf das Gemeinsam-sind-wir-stark-Prinzip zu bauen?

Welche Netzwerke gibt es und was können diese?

Händler können auf zweierlei Weise von Netzwerken profitieren. Einerseits sind dies so genannte Einkaufskooperationen, bei denen sich mehrere Händler zusammenschließen, um – ähnlich wie große Handelsketten – durch die Abnahme größerer Mengen bessere Preise und Konditionen zu bekommen. Dies ist in jedem Fall ein Vorteil, zumal Produzenten der Nachfrage nach größeren Stückzahlen gern gerecht werden.

Auf der anderen Seite sind es Verkaufsplattformen, bei denen allerdings ganz andere Gesetze gelten. Auf Verkaufsplattformen spielt der Solidargedanke eine weit geringere Rolle als bei Einkaufskooperativen. Vielmehr sehen sich Händler hier verschärfter Konkurrenz ausgesetzt, während Kunden von der höheren Transparenz profitieren können. Verbraucher wählen in der Regel aus vielen Angeboten dasjenige aus, das ihnen von Preis und Qualität am ehesten zusagt.

Was Verkaufsplattformen zu bieten haben

Es gibt eine Vielzahl von Verkaufsplattformen. Einige der interessantesten Plattformen und Portale werde ich einem späteren Beitrag hier im Vexcash Blog vorstellen. Hier zunächst eine Übersicht der wichtigsten Verkaufsplattformen im Netz.

Die Betreiber von Verkaufsplattformen leben von den Umsatzprovisionen der teilnehmenden Händler. Daher sind sie natürlich an möglichst vielen Teilnehmern interessiert und werben mit allen Mitteln um Partner. Neben einer höheren Reichweite versprechen sie eine Reihe von weiteren Vorteilen:

  • schnelle und einfache Anbindung
  • geringe Integrationskosten
  • problemlose Internationalisierung
  • einfache Beteiligung an gezielten Aktionen
  • zielgruppengenaue Kundenansprache

Hinzu kommen weitere Features wie einfache Social Media Integration und Kommunikation, Chat-Funktionen, Foren und vieles mehr.
Außer der größeren Reichweite sind dies allerdings nicht unbedingt Vorteile, die dem Händler bare Münze in die Kassen bringen. Nicht selten verursachen solche Aktionen eher zusätzliche Kosten.

Wo liegt der versprochene Mehrwert für den Händler?

Während für den Kunden der Mehrwert relativ klar erkennbar ist, sollten Händler abwägen, ob sich die Beteiligung an einer Verkaufsplattform für sie rechnet.
Einerseits besteht die Hoffnung, das Angebot einer weitaus größeren Zahl von potenziellen Kunden zugänglich zu machen. Darüber hinaus kann es durchaus hilfreich sein, wenn das eigene Produkt andere Angebote sinnvoll ergänzt. Hier ergeben sich Anknüpfungspunkte und Kombiangebote, wobei es in der Regel der Plattform obliegt, Offerten entsprechend zu kombinieren. Nicht selten sind auch hier Budgetfragen ausschlaggebend, um Angebote wunschgemäß zu positionieren.

Schwieriger wird es, wenn sich die Angebote mit denen anderer Anbieter überschneiden oder decken, denn auch auf Plattformen steht nur eine begrenzte Anzahl von Kunden zur Verfügung. Aufgabe der Plattform ist es also, durch geeignete Maßnahmen ständig für Kundenzuwachs zu sorgen, um das Kaufvolumen zu erhöhen. Hier liegt das Entscheidungskriterium für den Händler, ob sich eine Teilnahme an einem Netzwerk oder einer Verkaufsplattform lohnt.

Fazit: Verkaufsplattformen sind gut für Kunden und gut für Betreiber. Für Händler kann die Teilnahme an Verkaufsplattformen aufgrund hoher Reichweite und einer Reihe von weiteren Vorteilen durchaus sinnvoll sein. Da jedoch seitens der Plattformen oft auf den Solidargedanken gesetzt wird, ohne auf die gestiegene Konkurrenzsituation hinzuweisen, gilt es unbedingt, vorher zu recherchieren, Fragen zu stellen und genau abzuwägen, welchen Nutzen die Teilnahme eigentlich bringt.

In jedem Fall ist sicher, dass auch hier der Erfolg seinen Preis hat, denn das Gesetz von Angebot und Nachfrage kann auch ein Netzwerk nicht ändern.

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November 25 2014

Reform der Lebensversicherung: Was Verbraucher erwartet

Nachdem der Bundesregierung Mitte dieses Jahres das “Gesetz zur Absicherung stabiler und fairer Leistungen für Lebensversicherte” beschlossen und der Bundesrat dieses auch als Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) bekannte Gesetz gebilligt hat, treten nun zu Beginn des neuen Jahres einige Veränderungen für die rund 88 Millionen Lebensversicherungen in Deutschland in Kraft.

Kern des LVRG ist dabei eine Senkung des so genannten Garantiezinses von 1,75 auf 1,25 Prozentpunkte im Jahr. Wir haben bereits in einem früheren Artikel im Vexcash Blog zum Thema Lebensversicherung auf eine mögliche Anpassung des Garantiezinses hingewiesen und in diesem Zusammenhang erklärt, was genau der Garantiezins ist. Dieser Beitrag soll das Gesetz erklären und seine Konsequenzen für Verbraucher etwas näher beleuchten.

Warum dieser Schritt notwendig war

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Überschussbeteiligung Lebensversicherung-Rentenversicherung

Vor dem Hintergrund des andauernd niedrigen Zinsniveaus erwirtschaften deutsche Lebensversicherer immer weniger Erträge. Beispielsweise investieren die Gesellschaften seit Jahrzehnten große Teile ihrer Gelder in deutsche Staatsanleihen, deren Rendite im Laufe des Jahres 2013 auf durchschnittlich 1,6 % gesunken ist. Andererseits haben die meisten Versicherungen gegenüber ihren Versicherungskunden langfristige Garantien übernommen, wobei der durchschnittliche Garantiezins im Bestand der Lebensversicherer zur Bedienung der Altverträge bei 3,2% liegt. Schon jetzt stehen einige Gesellschaften vor dem Problem, höhere Versicherungsleistungen auszahlen zu müssen, als sie eigentlich als Kapitalerträge erwirtschaften.

Da sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt hat, auch in Zeiten niedriger Zinsen am Kapitalmarkt für faire und stabile Leistungen für Lebensversicherte zu sorgen, musste eine neue Regelung her. Mit dem „Gesetz zur Absicherung stabiler und fairer Leistungen für Lebensversicherte“ soll sichergestellt werden, dass die Lebensversicherer ihren langfristigen Verpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern auch künftig nachkommen können.

Was das LVRG bringen wird

Von den Regelungen des LVRG sind vor allem kapitalbildende Lebensversicherungen und Rentenversicherungsverträge betroffen. Bei diesen werden künftig wesentlich geringere Garantieauszahlungen ausgewiesen werden. Darüber hinaus werden Prämienerhöhungen bei Berufs- und Risikolebensversicherungen erwartet.

Hier die wichtigsten Punkte des Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG):

  • Der Höchstrechnungszins wird zum 1. Januar 2015 von derzeit 1,75% auf 1,25% Prozent gesenkt. Die Absenkung betrifft allerdings nur Neuverträge, die ab dem 1.1.2015 abgeschlossen werden. Bei allen bestehenden Verträgen bleibt es bei den abgegebenen Garantiezusagen.
  • Die Ausschüttung von Bewertungsreserven auf festverzinsliche Wertpapiere wird während Niedrigzinsphasen gestrichen oder zumindest reduziert. Das Geld verbleibt dabei in einem Topf, der dem Versichertenkollektiv langfristig zu Gute kommt.
  • Die Mindestbeteiligung der Versicherungskunden an den Risikogewinnen steigt von bisher 75% auf 90%.
  • Reduzierung des Höchstzillmersatzes von derzeit 40‰ auf 25‰. (Hier eine Erklärung des Verfahrens der Zillmerung) Demzufolge dürfen die Unternehmen in den ersten fünf Jahren der Vertragslaufzeit die Abschlusskosten nur in Höhe von bis zu 25‰ der Beitragssumme eines Lebensversicherungsvertrages bilanziell anrechnen. Dies soll künftig höhere Rückkaufwerte bei vorzeitiger Beendigung von Verträgen und einen stärkeren Druck auf die Abschlusskosten bewirken.
  • Ab 1.1.2015 müssen Versicherer in Produktinformationsblatt zu ihren Lebensversicherungsverträgen eine Kennzahl der effektiven Kostenbelastung ausweisen. Voraussichtlich ab 2016 soll der Ausweis der Effektivkosten auch für Riester-Verträge gelten. Die Effektivkostenquote gibt an, wie sich die Kosten auf die Rendite einer Versicherungspolice auswirken. Damit soll mehr Transparenz für die Verbraucher geschaffen werden.

Die Änderungen durch das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) haben direkte Auswirkungen auch auf betriebliche Alters- und Berufsunfähigkeitsvorsorge. Alle ab 1.1.2015 abgeschlossenen Neuverträge werden demnach durch den geringeren Zins bei Eintritt in das Rentenalter bzw. im Fall von Berufsunfähigkeit geringere Leistungen erzielen. Um Rentenlücken zu schließen, werden daher künftig höhere Beitragszahlungen während der Laufzeit notwendig.

Um sich die Vorteile des höheren Garantiezinses zu sichern, ist daher ein Neuabschluss noch vor dem 31.12.2014 durchaus eine Überlegung wert.

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November 23 2014

Vexcash fragt: Haben viele Kreditkarten Einfluss auf den SCHUFA-Score?

Kreditkarten und Schufa

Haben Kreditkarten Einfluss auf die Shufa

Das Thema SCHUFA Score ist nicht ohne Grund häufig Gegenstand von Diskussionen. Schließlich richtet die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (SCHUFA) anhand dieses Wertes über die Kreditwürdigkeit von rund 66 Millionen Deutschen. Seit 1927 sammelt und liefert die SCHUFA erfolgreich Daten zur Kreditwürdigkeit von Verbrauchern und Firmen, wobei die meisten Informationen direkt von Handelsunternehmen oder Banken stammen.

Dies geschieht einerseits zum Nutzen der Verbraucher, um diese vor Überschuldung zu bewahren, andererseits natürlich zur Sicherheit der Kreditgeber, die so sehen können, wie es um die Bonität des einzelnen Verbrauchers gestellt ist. Aktuell nutzen rund 8.000 Unternehmen die Informationen der SCHUFA.

Das große Geheimnis: Die „Formel“ zur Bonitätsberechnung

Die Beurteilung der Bonität erfolgt dabei nach dem sogenannten Scoring, einem mathematisch-statistischen Verfahren, in das alle über eine Person gesammelten Daten einfließen. Dabei gelten besondere Regelungen, welche Daten herangezogen werden dürfen. Vor einiger Zeit haben wir im Vexcash Blog zum Thema Bonität einige davon genannt. Unter anderem wird zur Bestimmung des so genannten SCHUFA Scores erhoben, welche Zahlungsverpflichtungen bereits bestehen und ob bei Krediten bezüglich der aktuellen und zu erwartenden Einkünfte eine fristgerechte Tilgung bestehender Verpflichtungen gewährleistet ist. Weiterhin fließen Informationen zu Kredit- und Leasingverträgen, Girokonten, Kreditkarten, Kundenkonten und Mobilfunkverträgen ein.

In welchem Maße allerdings die gesammelten Daten in die Berechnung einfließen, ist kaum zu beurteilen. Im Grunde kennt niemand die genauen Kriterien und schon gar nicht die „Formel“, nach der der SCHUFA Score ermittelt wird. Nach dem BGH Urteil vom 28.01.2014 zur Bonitätsbewertung muss die SCHUFA auch nicht offen legen, wie die Gewichtung der erhobenen Daten zur Bewertung der Bonität erfolgt.

Das Unternehmen ist lediglich verpflichtet anzugeben, welche persönlichen Daten zur Person gespeichert sind. Darüber hinaus muss Auskunft über deren Herkunft, die Empfänger dieser Daten sowie die aktuellen und die in den vergangenen zwölf Monaten weitergegebenen Scoring-Werte gegeben werden. Schließlich gehört eine individuelle und einzelfallbezogene Erklärung dieser Werte dazu.

Klar, dass es so immer wieder Spekulationen und Unklarheiten geben muss. So wird immer wieder gefragt, wie sich der Besitz einer oder mehrerer Kreditkarten auf die Bonität bei der SCHUFA auswirkt.

Viele Kreditkarten = schlechter SCHUFA Score?

Das Thema ist umso interessanter, da Banken, Kreditinstitute aber auch andere Anbieter regelmäßig Kreditkarten zu besonderen Konditionen anbieten. Nicht selten werden auch im Rahmen von Promotion-Aktionen besondere Vergünstigungen wie Bonusmeilen oder Prämien mit der Bestellung einer Kreditkarte verknüpft. So ist es heute keine Seltenheit mehr, dass manche Verbraucher im Besitz von zwei, drei oder mehr Kreditkarten sind.

Doch wie steht es in diesem Fall mit dem SCHUFA Score? Bedeuten viele Kreditkarten auch automatisch hohes Vertrauen in die Bonität des Kunden und damit einen hohen SCHUFA Score? Beeinflusst bereits der Umstand, dass ein Kunde mehrere Kreditkarten besitzt den Score oder wird der tatsächlich in Anspruch genommene Kreditrahmen als Kriterium herangezogen? Vielfach gehen hier die Meinungen auseinander.

Klar ist in jedem Fall, dass Kreditgeber prinzipiell auf Zuverlässigkeit und Beständigkeit setzen. Doch gilt ein Kunde, der mehrere Konten mit mehreren Kreditkarten besitzt, die dazu noch immer wieder wechseln, als beständig? Zeigt der Kunde nicht tatsächlich Zuverlässigkeit, wenn der eingeräumte und auch beanspruchte Kreditrahmen stets pünktlich und vollständig beglichen wurde? Zieht hier das Argument: „Ich wollte nur die besten Konditionen nutzen, sparen und Prämien mitnehmen.“?
Die Antwort gibt es im zweiten Teil dieses Artikels in einer Woche.

Bis dahin geht die Frage an unsere Leser: Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema. Schreiben Sie in den Kommentaren über Ihre Erfahrungen. Hat sich der Besitz mehrerer Konten und die Nutzung mehrerer Kreditkarten auf Ihren SCHUFA Score positiv oder negativ ausgewirkt?

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November 18 2014

Neues Kleinanlegergesetz sorgt für kontroverse Diskussionen

neues Kleinanlegergesetz

Neues Kleinanlegergesetz sorgt für Diskussionen

In der letzten Woche hat die Bundesregierung mit dem Gesetzentwurf zum Kleinanlegerschutzgesetz eine neue Regelung verabschiedet, um Kleinanleger besser zu schützen. Künftig sollen Menschen, die sich an Projekten beteiligen, vor spektakulären Pleiten wie der des Windenergie-Investors PROKON bewahrt werden. Dort hatten rund 75 000 Anleger zirka 1,4 Milliarden Euro in hochriskante Genussrechte investiert.

Häufig sind in der Vergangenheit gerade gutgläubige und schlecht informierte Anleger auf hochriskante oder sogar trügerische Angebote hereingefallen. Um hier mehr Transparenz zu schaffen, soll der so genannte “Graue Kapitalmarkt” schärfer reguliert werden. SPD-Justizminister Heiko Maas meinte dazu, der Fall PROKON habe gezeigt, dass es am grauen Kapitalmarkt Regulierungsbedarf gebe und fasste wie folgt zusammen:

“Wo es Verbrauchern schwer fällt sich selbst zu schützen, müssen wir für mehr Transparenz sorgen.”

Prospektpflicht und erweiterte Werberichtlinien

Das Kleinanlegerschutzgesetz sieht eine Ausweitung der Prospektpflicht auf alle Vermögensanlagen vor. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) soll mehr kontrollieren und früher auf bedenkliche Finanzprodukte hinweisen. Anbieter und Vermittler von Anlagen sind künftig verpflichtet, umfassende und transparente Informationen in ihren Verkaufsprospekten zu veröffentlichen. Bei Verstößen gegen die Informationspflicht nach dem neuen Kleinanlegergesetz drohen drastische Strafen bis hin zum Betriebsverbot.

Das Gesetz sieht allerdings einige Ausnahmen vor. So sind soziale und gemeinnützige Projekte, die auf der Suche nach Finanzmitteln auf Anlageprodukte auf dem grauen Finanzmarkt setzen, von der Prospektpflicht befreit. Vor allem aber gelten Ausnahmen für das Einsammeln von kleineren Beträgen über Crowdfunding Plattformen, insbesondere zur Finanzierung von Startups.

Darüber hinaus wurden erweiterte Werberichtlinien beschlossen. So wird es künftig Werbebeschränkungen für Produkte des „grauen Marktes“ wie beispielsweise Genussscheine oder Direktdarlehen geben. Daraus ergibt sich, dass öffentliche Werbung auf Plakaten, wie etwa auch in Bussen und Bahnen, künftig nicht mehr zulässig sein wird. Wird derartige Werbung in den Medien platziert, ist diese künftig mit einem eindeutigen Warnhinweis vor Verlustrisiken zu versehen.

Ausnahmen bei der Schwarmfinanzierung unter strengen Auflagen

Um bei der Startup-Finanzierung via Crowdfunding in den Genuss der Erleichterungen zu kommen, gelten eine Reihe von besonderen Regelungen und Limits. So soll der Verzicht auf eine Prospektpflicht nur für Investitionsrunden bis 1 Million Euro gelten. Darüber hinaus müssen Startups vor Crowdinvesting-Runden ein Informationsblatt erstellen, welches bei der BaFin hinterlegt wird. Anleger, die mehr als 250 Euro investieren möchten, müssen dieses sogenanntes Vermögensanlagen-Informationsblatt ausdrucken, unterschreiben und an die Plattform zurückschicken. Einzelinvestitionen dürfen sich nur mit einer Einlage von 1.000 Euro beteiligen. Die maximale Obergrenze liegt bei 10.000 Euro, gilt jedoch nur bei entsprechenden Vermögens- oder Einkommensnachweisen.

Gesetzentwurf erntet Kritik aus der Startup-Szene

Während der Gesetzentwurf bei vielen Verbraucherschützern Zustimmung findet und diese ihre Zufriedenheit über die Regelung des grauen Kapitalmarktes äußerten, sehen Startups künftig größere Probleme bei der Finanzierung ihrer Projekte auf sich zu kommen.

Dabei werden vor allem die bürokratischen Hürden für größere Investitionen bemängelt, die manchen potenziellen Geldgeber sicherlich abschrecken dürften. Der BITKOM Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder äußerte sich sogar dahingehend, dass die Finanzierung von Startups in Deutschland gefährdet sei:

„Die Bundesregierung konterkariert mit dem Gesetz ihr Ziel, Startups künftig besser zu unterstützen. Das Kleinanlegerschutzgesetz schafft eine Vielzahl bürokratischer Hürden für Crowdinvesting und erschwert es Startups, neue Investoren zu gewinnen. Gleichzeitig nimmt es Anlegern die Chance, in Startups zu investieren“.

Crowdfunding: Anleger wissen, welches Risiko sie eingehen

BITKOM Chef Rohleder stellte weiter fest, dass sich diejenigen, die in Startups investieren, des Risikos durchaus bewusst seien und nicht auf dieselbe Weise geschützt werden müssen wie Sparer, die in klassische Geldanlagen mit einer gewissen Sicherheit investieren wollen. Anders als es bei gedruckten Prospekten der Fall ist, bieten Crowdfunding Plattformenbieten ein hohes Maß an Transparenz. Durch Nutzerkommentare, Diskussionen und die direkte Kommunikation mit den Gründern sind Anleger hier weit besser vor Betrügern geschützt.

Probleme und Gefahren sehen Startups auch bezüglich Bewerbung und Vermarktung von Projekten und Anlagen. Der Erfolg beim Einsammeln von Geld für eigene Projekte basiert vor allem auch auf viralen Kommunikationsmaßnahmen, deren Herkunft und Inhalt schwer steuerbar sind. Hier sorgen Fragen der Zulässigkeit von Werbemaßnahmen für Unsicherheit. Ungeklärt ist, wer für Investmentversprechen haftbar gemacht werden kann: der Emittent, der Fan, der die Meldung weiter verbreitet oder etwa die Crowdfunding-Plattform?

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November 14 2014

Neues Inkassorecht: Mehr Transparenz für Verbraucher

Immer wieder ist zu hören oder lesen, dass Inkassounternehmen und Anwälte bei Verbrauchern versuchen, unberechtigte oder überhöhten Forderungen von dubiosen Gläubigern durchzusetzen. Aktuellen Schätzungen zufolge sind in Deutschland etwa 750 Inkassofirmen aktiv, die pro Jahr rund 20 Millionen außergerichtliche Mahnschreiben an Verbraucher versenden und nicht selten mit ernsthaften Konsequenzen drohen. Oft wird versucht, die Unkenntnis der Betroffenen auszunutzen, die dann aus Angst sogar unberechtigte Forderungen bezahlen.

Verbraucher sollen besser geschützt werden

Neues Inkassogesetz

Neues Inkassorecht schützt Verbraucher

Nun will der Gesetzgeber deutsche Verbraucher künftig besser vor unlauteren Geschäftspraktiken von Inkassounternehmen und Anwälten schützen und hat deshalb das Inkassorecht weiter verschärft. Seit 1. November gelten neue Regelungen für Inkassodienstleister, denen nun umfangreiche Informationspflichten gegenüber dem Verbraucher auferlegt wurden. Der Verbraucher soll im Schreiben des Inkassounternehmens oder des Anwalts, der mit dem Inkasso betraut wurde, sofort erkennen, welche Forderung von wem erhoben wird.

Mit der Erweiterung des „Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken“ werden Inkassounternehmen verpflichtet, in einer Rechnung genau darzulegen, für wen sie arbeiten. Darüber hinaus ist der Grund der Forderung präzise zu benennen und schließlich ist eine genaue Kostenrechnung beizufügen, aus der hervorgeht, wie sich diese zusammensetzen. Mit dieser Neuregelung soll praktisch mehr Transparenz erreicht werden, die den schwarzen Schafen der Branche das Handwerk zumindest erschweren soll.

Registrierung von Inkassofirmen kann einfacher widerrufen werden

Zusätzlich wurde auch die Aufsicht über die Unternehmen der Inkasso-Branche verschärft. Dies betrifft insbesondere die Möglichkeit, die schon seit einiger Zeit von Inkassounternehmen benötigte Registrierung zu widerrufen. Um unseriöse Unternehmen nunmehr schneller vom Markt auszuschließen, wurden die behördlichen Möglichkeiten des Widerrufs erweitert. Bereits im März 2013 wurde das „Gesetz gegen unlautere Geschäftsbedingungen“ verabschiedet, das eine Reihe von Maßnahmen für einen verbesserten Verbraucherschutz zum Inhalt hat, die seitdem schrittweise in Kraft treten. Dazu gehören zum Beispiel eine Verstärkung der behördlichen Aufsicht von Inkassounternehmen sowie eine Deckelung der Kosten.

Die Neuregelung des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) im Klartext

Mit der Regelung müssen registrierte Personen, die Inkassodienstleistungen erbringen und Forderungen gegen Privatpersonen geltend machen wollen, unaufgefordert eine Reihe von Informationen klar und verständlich übermitteln. Dazu gehören Name und Firma des Auftraggebers sowie den genauen Forderungsgrund. Bei Verträgen sind der Vertragsgegenstand sowie das Datum des Vertragsschlusses anzugeben. Außerdem müssen präzise Angaben zur Vergütung sowie zur Verzinsung gemacht werden. Dabei ist eine ausführliche Zinsberechnung unter Darlegung der zu verzinsenden Forderung, des Zinssatzes sowie des Zeitraums, für den die Zinsen berechnet werden, beizufügen. Auf Nachfrage seitens des Verbrauchers sind zusätzlich die ladungsfähige Anschrift des Auftraggebers sowie die wesentlichen Umstände des Vertragsschlusses mitzuteilen.

Der genaue Wortlaut der Darlegungs- und Informationspflichten bei Inkassodienstleistungen ist In §11a des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) nachzulesen. §12 regelt dann die Registrierungsvoraussetzungen für Personen, die derartige Dienstleistungen erbringen wollen. Auch die Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) wurde um einen entsprechenden Paragraphen (§43d) ergänzt, der in seiner Ausprägung mit dem §11 des RDG identisch ist.

Worauf Verbraucher bei Inkassoschreiben achten sollten

Verbraucher, denen ein Inkasso-Schreiben zugeht, sollten dieses unbedingt genau prüfen. In manchen Fällen handelt es sich nicht um berechtigte Forderungen, sondern um einen Betrugsversuch. Auf keinen Fall sollten vorschnelle Zahlungen getätigt werden, allerdings sollten diese Schreiben auch nicht einfach ignoriert werden.

Vielfach lautet die Empfehlung, einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen, jedoch scheuen viele die möglichen Kosten. In vielen Fällen ist es auch, zumindest in der ersten Phase nicht nötig, einen Rechtsanwalt zu beauftragen.
Handelt es sich im Inkassoschreiben tatsächlich um eine unberechtigte Forderung, sollte in jedem Fall einmal schriftlich widersprochen werden. Entsprechende Musterbriefe werden von den Verbraucherzentralen bereitgestellt und können dort heruntergeladen werden. Hier die entsprechenden Downloads.

Erst nach einem Widerspruch können Verbraucher weitere E-Mails, Briefe und darin enthaltenen Drohungen ignorieren, denn unseriöse Inkassounternehmen versuchen oft weiterhin, an das Geld der Leute zu kommen. Auch von Mahnungen und Drohungen mit SCHUFA-Eintrag muss sich niemand einschüchtern lassen. Anders als unwidersprochene Forderungen können widersprochene Forderungen, nicht bei der SCHUFA eingetragen werden.
Sollte allerdings ein schriftlicher Mahnbescheid von einem Gericht zugestellt werden, muss dringend reagiert werden. Diesem muss innerhalb von 14 Tagen auf dem beigefügten Widerspruchsformular widersprochen werden.

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November 10 2014

Finanzberater: Wie Sie Risiken bei der Geldanlage minimieren

Finanzberater

Wie Sie Risiken bei der Geldanlage minimieren

Niedrigzinsphasen freuen zwar den Kreditnehmer, doch wer sein Geld anlegen will, der hat zunehmend Schwierigkeiten, eine rentable Geldanlage zu finden. Den meisten ist bestimmt klar, dass das Sparbuch heute längst ausgedient hat, denn in der Regel fängt dessen Verzinsung noch nicht einmal die Teuerungsrate auf. Der Markt bietet zwar eine Vielzahl von Alternativen, doch fällt es gerade Laien schwer, hier rentable Anlagen herauszufinden, die ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Vor allem gilt es, die Risiken der einzelnen Angebote richtig einzuschätzen und seriöse Geldanlagen von Blender-Angeboten zu unterscheiden.

In dieser Situation ist es oft von Vorteil, einen Finanzberater zu Rate zu ziehen. Wer allerdings eine wirklich objektive Beratung wünscht, sollte sich einen Berater suchen, der nicht direkt von einer Bank oder einem Finanzdienstleister stammt und von dort Gehalt und Provisionen beziehen. Der Finanzberater des Vertrauens sollte unabhängig sein und objektiv und fachlich kompetent beraten.

Wo finde ich seriöse, unabhängige Finanzberater?

Wer auf der Suche nach einem engagierten, seriösen Finanzberater für seine individuellen Belange ist, der sieht sich einer verwirrenden Zahl von Angeboten gegenüber. Unter den verschiedensten Bezeichnungen wie Vermögensberater, Finanzplaner, Wirtschaftsberater oder Versicherungsberater bieten diese in der Regel kostenlose Beratung an. Dies suggeriert zwar ein breites Beratungsangebot, vielfach arbeiten diese jedoch auch auf Provisionsbasis und sind von einigen wenigen Gesellschaften und Banken abhängig. Da diese Berufsbezeichnungen nicht geschützt sind, tummeln sich auch eine Reihe schwarzer Schafe darunter.

Um einen seriösen und unabhängigen Finanzberater zu finden, sollten Sie sich vorher umfassend informieren. Auf welche Kriterien Sie bei der Beratersuche achten sollten, zeigt Ihnen diese Checkliste des Verbandes der unabhängigen Finanz-Experten (BFP). Hier finden Sie 10 Merkmale seriöser Finanzberater und Finanzberaterinnen. Um einen solchen Experten in Ihrer Nähe zu finden, können Sie hier nach Finanzberatern in Ihrer Nähe suchen.

Eine goldene Regel der Finanzberatung steht dabei ganz oben: Ein guter Berater drängt nie auf einen sofortigen Abschluss, sondern erklärt, regt an und gibt genug Zeit, um Angebote zu prüfen.

Die persönliche Checkliste hilft bei der Beratung

Um eine effektive Beratung zu bekommen, ist es dringend notwendig, dass sich der Verbraucher im Vorfeld klar wird, was er eigentlich erreichen möchte. Davon hängt auch ab, welche Anlage die richtige ist. Finanzberater können zwar bei dieser Entscheidung behilflich sein. Aber auch sie müssen eine genaue Vorstellung davon haben, welches Ziel ihr Kunde mit seiner Anlage verfolgt.

Hier hilft eine Checkliste, die Sie als Verbraucher nach Möglichkeit vor der Beratung abarbeiten sollten. Diese sollte wenigstens vier Punkte enthalten:

• Ziele der Anlage festlegen

Machen Sie sich klar, was Sie mit der Geldanlage erreichen wollen. Planen Sie eine größere Anschaffung? Oder soll die Geldanlage der Absicherung im Alter dienen? Wollen Sie einen Einmalbeitrag anlegen oder lieber in regelmäßigen Raten sparen? Welcher Zeitrahmen steht zur Verfügung, bis zu dem das Ziel erreicht werden soll?

• Analyse der finanziellen Rahmenbedingungen

Klären Sie für sich selbst, wie viel Geld Sie monatlich entbehren können. Stellen Sie Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben gegenüber.
Machen Sie eine Aufstellung, wie viel und wo Sie schon Geld angelegt haben und wo und welche Darlehen Sie aufgenommen haben.

• Absicherung gegen Risiken prüfen

Klären Sie vor der Geldanlage, ob alle existenzbedrohenden Risiken abgesichert sind. Prüfen Sie Ihren Versicherungsschutz und stellen Sie sicher, dass zumindest eine Privathaftpflichtversicherung besteht und das Risiko der Berufsunfähigkeit abgesichert ist.

• Die eigene Risikobereitschaft und Präferenzen checken

Wie sicher soll die Geldanlage sein? Soll das Geld jederzeit verfügbar sein oder können Sie über einen längeren Zeitraum darauf verzichten? Möchten Sie, dass die Erträge regelmäßig ausgezahlt werden oder soll am Ende des Anlagezeitraums ein großer Betrag ausgezahlt werden?

Klar, dass Verbraucher auch ihre eigenen Erfahrungen realistisch beurteilen sollten. Wie gut kennen Sie sich mit dem Thema Geldanlage aus? Haben Sie bereits Erfahrungen mit bestimmten Produkten, wie Aktienfonds?
Nutzen Sie alle möglichen Informationsquellen, um sich bereits vorher zu informieren und nicht vollkommen ahnungslos in das Beratungsgespräch zu gehen. Natürlich geben auch die Verbraucherzentralen gern Auskunft zum Thema Anlage- und Finanzberatung. Immer wieder nehmen die Tester auch die verschiedensten Finanzprodukte unter die Lupe. Hier finden Sie einen, leider kostenpflichtigen, Test der Finanzvermittler, in dem die Stiftung Warentest die vier größten Allfinanzvertriebe testet und deren Leistungen beurteilt.

So vorbereitet und mit einem seriösen Finanzberater an der Seite, steht einer seriösen Geldanlage nichts mehr im Wege.

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November 06 2014

Videoident: Sichere Online Identifikation

Vexcash fuehrt Videoident ein

Neu: Videoident bei Vexcash

Vexcash bietet eine neue Alternative zum Postident-Verfahren an, die unseren Stamm- und Erstkunden den Gang zu einer Postfiliale, um sich zu identifizieren, erspart. Möglich ist dies durch die im März 2014 erfolgte Neuauslegung des Paragraphen 6 des Geldwäschegesetzes (GwG) durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF). Dadurch ist die Identifikation einer Person per Video-Legitimation unter gewissen Voraussetzungen legitim und vom BMF sowie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) geprüft und genehmigt.
Vermittels unseres Partners WebID können wir Ihnen somit den Kreditantrag von zu Hause aus anbieten.
Wer sich gerne noch tiefergehend mit den gesetzlichen Grundlagen beschäftigen möchte, der kann das hier tun.
Und wer gern wüsste, wie einfach ein Videoident-Verfahren abläuft, der liest das im Folgenden.

Und so funktioniert es:

  • Die ganze Videoidentifikation wird nur wenige Minuten dauern.
  • Es bedarf nur weniger Schritte um Ihre Identität von Ihrem Computer oder mobilem Endgerät, wie Smartphone oder Tablet, aus zu bestätigen.
  • Die eigentliche Identifikation erfolgt über ein Videotelefonat z.B. per Skype oder anderen Anbietern.
  • Ein geschulter WebID Mitarbeiter wird Sie durch den gesamten Prozess führen.
  • Halten Sie in einem nächsten Schritt Ihren Ausweis in die Kamera.
  • Präsentieren Sie Vorder- und Rückseite des Ausweises.
  • Bewegen Sie Ihren Ausweis ein wenig hin und her um die Sicherheitsmerkmale und das Hologramm erkennbar werden zu lassen.
  • Im Folgenden wird der Mitarbeiter noch die Übereinstimmung des Fotos mit Ihrem Gesicht prüfen.
  • Die sechsstellige TAN, die Sie per Mail oder SMS erreicht, schließt nach Eingabe Ihrerseits den Vorgang ab.
  • Nach der Bestätigung werden alle Daten verschlüsselt an Vexcash übermittelt.
  • Fertig.

Ihre Vorteile:

  • Keine Wartezeiten oder Öffnungszeiten bei der Post mehr in Kauf nehmen.
  • Sie können Ihren Kurzzeitkredit von Vexcash bequem von zu Hause aus beantragen.
  • Bei vorübergehendem Wohnsitz im Ausland können Sie schnell einen Kredit beantragen. (Vorausgesetzt Ihr Hauptwohnsitz ist Deutschland und Sie haben ein Deutsches Girokonto)
  • Dass die nächste Post sehr weit weg ist, spielt nun auch keine Rolle mehr.
  • Im Auslandsurlaub können Sie sich zwischenfinanzieren.
  • Im Krankheitsfalle können Sie trotzdem dringende Rechnungen bezahlen.

Alles, was Sie für eine Videoidentifikation brauchen ist:

  • Eine Kamera an Ihrem PC, Tablet oder Smartphone.
  • Eine stabile Internetverbindung.
  • Eine aktuelle Browser-Version. (Firefox, Chrome oder Opera)
  • Ein gültiges Sie ausweisendes Personaldokument.
  • Skype oder ein ähnliches Programm.

Selbstverständlich ist es auch weiterhin möglich sich über Postident identifizieren zu lassen, um einen Kurzzeitkredit bei Vexcash zu beantragen. Beide Verfahren sind in der Regel nur bei Erstkunden nötig. Als Stammkunde müssen Sie sich nur Neuidentifizieren, wenn Sie eine Namensänderung durchführten oder Sie einen neuen Ausweis bekommen haben.

Insofern ist das Videoident-Verfahren für Neukunden eine große Erleichterung, weil der Weg zur Post entfällt, Warte- und Öffnungszeiten entfallen und das gesamte Verfahren eindeutig kürzer im Vollzug ist.

Schreiben Sie uns gern Ihre Erfahrungen, hier oder im Vexcash Forum.

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November 04 2014

FinTech Unternehmen laufen Hausbanken den Rang ab

Steht die Banking Branche vor dem großen Umbruch? Werden klassische Hausbanken bald ausgedient haben? Welche neuen Wege können uns auf dem Gebiet der Finanzdienstleistung nach vorn bringen? Was denken Verbraucher über die Bankgeschäfte der Zukunft?

FinTech Unternehmen laufen Hausbanken den Rang ab

FinTech Startups drängen ins Kerngeschäft der Banken

Eine repräsentative Umfrage des Hightech Branchenverbandes BITKOM brachte hier einige bemerkenswerte Ergebnisse. In Zusammenarbeit mit der ARIS UMFRAGEFORSCHUNG Markt-, Media- und Sozialforschungsgesellschaft mbH wurden mehr als 1.000 Personen ab 14 Jahren, darunter 785 Internetnutzer befragt.

Jeder fünfte deutsche Internetnutzer vertraut FinTech Unternehmen

Demnach können sich immer mehr Verbraucher vorstellen, auf eine Hausbank im klassischen Sinne zu verzichten. Gegenwärtig könnten sich sogar rund 22% der deutschen Internetnutzer ab 14 Jahren vorstellen, klassische Filial- und Direktbanken außen vor zu lassen und auch sensible Bankgeschäfte über Finanzdienste von Technologieunternehmen abzuwickeln. Dies entspricht rund 12 Millionen Bundesbürgern. Der BITKOM-Experte Steffen von Blumröder äußerte sich dazu: “Eine wachsende Zahl von Internet-Unternehmen drängt in das Kerngeschäft klassischer Banken”. Dabei würden die Verbraucher für unterschiedliche Bankgeschäfte zunehmend auf alternative Anbieter ausweichen. Gemeint sind damit so genannte FinTech Unternehmen. Wie in einem früheren Blogbeitrag zum Thema FinTech im Vexcash Blog beschrieben, handelt es sich um Startups und Technologieunternehmen, die im Finanzgeschäft tätig sind.

Viele dieser jungen Unternehmen haben sich bereits bestens etabliert. Verglichen mit klassischen Banken bieten Startups der Finanzbranche oftmals intuitivere Anwendungen, um Bankgeschäfte schnell und unkompliziert zu erledigen. Schon heute ist es möglich, Kontotransaktionen zwischen Privatpersonen direkt über Bezahl-Apps auf dem Smartphone oder über Chatfunktionen in Social Media Networks abzuwickeln.

Online Kredite beantragen: jeder siebte Onliner würde es tun

Ebenso ist es heute möglich innerhalb kürzester Zeit online Kredite zu beantragen, wie die Vexcash AG mit ihrem Angebot von Kurzzeitkrediten unter Beweis stellt.
Die Umfrage der BITKOM ergab weiter, dass sich 14%, und damit jeder siebte Onliner, vorstellen können, einen Kredit bei solch einem FinTech Unternehmen aufzunehmen. 11% würden sich zumindest von einem der alternativen Anbieter in persönlichen Finanzfragen beraten lassen, statt das Beratungsangebot bei klassischen Banken zu suchen. Bemerkenswert ist auch, dass 7% der befragten Internetnutzer sogar einen Teil ihres Privatvermögens von FinTech-Dienstleistern verwalten lassen würden.

Entwarnung? Zwei Drittel bleiben noch bei den klassischen Banken

Obwohl sich die Mehrheit der Befragten, nämlich 64% der Internetnutzer noch nicht vorstellen kann, vollständig auf klassische Banken zu verzichten, sollten sich die etablierten Geldinstitute nicht in Sicherheit wiegen. Von Blumenröder meinte dazu: „Die gesamte Finanzbranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel.“ Die Banken können sich keinesfalls zurücklehnen.

„Rethink Banking & Payment“ – das Motto des BITKOM Trendkongresses

Fragen der digitalen Zukunft und der Entwicklung im Banking und Payment der Zukunft werden auch auf dem BITKOM Trendkongress am 25. November 2014 Gegenstand der Diskussion sein. Unter dem Motto „Rethink Banking & Payment“ werden Startups über neue Lösungen für das digitale Bezahlen und für Banking 2.0 sprechen. (Hier das Konferenzprogramm) Als Top-Referenten werden unter anderem der Wiki-Leaks Aktivist und Gründer von OpenLeaks Daniel Domscheit-Berg sowie Thomas DeBuhr, Managing Director von Twitter Deutschland sowie die Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka erwartet. Auf drei Stages wird es Keynotes, Workshops und Interviews geben. Darüber hinaus erhalten Startups beim Innovators’ Pitch Gelegenheit, sich und ihre Innovationen zu präsentieren.

Sicher wird es auch hier wieder die eine oder andere Idee geben, die das Zeug dazu hat, ein Stück vom Kuchen der klassischen Bankgeschäfte abzuzweigen.

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October 31 2014

CurrentC – Walmart macht Apple Pay Konkurrenz

CurrentC

CurrentC – Walmart macht Apple Pay Konkurrenz

Das Thema mobile Payment per Smartphone scheint im Moment präsenter denn je. Der Bezahldienst Apple Pay ist in den USA gestartet und konnte innerhalb von nur drei Tagen allein 1 Million Aktivierungen von Apple Pay Konten verzeichnen. Doch bei allem Erfolg des Systems, ist die Nation gespalten. Apple bekommt mit CurrentC starke Konkurrenz und die sieht nicht tatenlos zu, wie der Konzern aus Cupertino den Markt für mobile Payment im Sturm erobert.

Was ist CurrentC?

CurrentC ist ein neuer Bezahldienst, der von einem Konsortium von Einzelhändlern um den Einzelhandelsriesen Walmart initiiert wurde und im kommenden Jahr in den USA an den Start gehen will. Die Anfänge von CurrentC reichen bis ins Jahr 2012 zurück. Damals hatten sich führende US-amerikanische Einzelhandelsunternehmen zum Merchant Customer Exchange (MCX) zusammengeschlossen, um ein neues Konzept für mobiles Bezahlen per Smartphone zu entwickeln.

Im Gegensatz zu Apple Pay, wo der Kunde mit seinem Smartphone per NFC-Funk und letztendlich mit der im Apple Pay Account virtualisierten Kreditkarte bezahlt, nutzt CurrentC das QR-Code Verfahren. Während Apple Pay nur mit den aktuellen Apple Smartphones iPhone 6 und iPhone 6 Plus funktioniert, kann die Technologie von CurrentC auch mit älteren Smartphones genutzt werden. Der Kunde registriert sich an der Kasse über einen QR-Code und der Kaufbetrag wird vom Kartenguthaben oder direkt von seinem Girokonto abgebucht.

Händler sparen und Banken sind außen vor

Im Unterschied zum bei Apple genutzten Verfahren, wo Banken und Kreditkartenanbieter bei jeder Transaktion mitverdienen, bleiben diese Partner bei CurrentC außen vor. Da das System auf den Einsatz von Kreditkarten verzichtet und die Bank als Zwischenstufe im Bezahlvorgang entfällt, werden auch keine teuren Transaktionsgebühren erhoben, was für den Händler Ersparnisse von 2 bis 3% je Transaktion bedeutet. Die Ersparnis soll laut MCX in ein Loyalitätsprogramm fließen, über das die Nutzer automatisch Rabatte und Sonderangebote in Anspruch nehmen können. Schließlich können Händler auf das Nachrüsten ihrer Kartenterminals mit einer NFC-Einheit verzichten, was eine weitere Kostenersparnis von 500 bis 1.000$ bedeutet.

Obwohl CurrentC noch in einem Pilotprojekt getestet wird und erst 2015 offiziell an den Start geht, besitzt das System bereits jetzt eine starke Lobby. Neben Walmart gehören dem Konsortium mehr als 50 weitere etablierte Unternehmen an, darunter auch Southern Airlines sowie die Tankstellenketten Shell und EXXON Mobile. Weitere Händler, die CurrentC als mobile Bezahloption nutzen wollen, sind unter anderem GAP, Old Navy, 7-Eleven, Kohls, Lowes, Dunkin’ Donuts, Sam’s Club, Sears, Kmart, Bed, Bath & Beyond, Banana Republic, Stop & Shop und Wendy’s.

Der Kampf um Händler hat begonnen

Nachdem Apple Pay landesweit in den USA gestartet wurde, ist nun der Konkurrenzkampf zwischen dem CurrentC Konsortium MCX und Apple offen entbrannt.
Die beiden großen Apothekenketten CVS und Rite Aid haben sogar die NFC Einheiten ihrer Kassen deaktiviert und so das Bezahlen mit den aktuellen Apple Smartphones an den Kassen ihrer Filialen unterbunden. Beide Unternehmen sind zwar keine Apple Pay-Partner, sondern nehmen am MCX teil, jedoch konnten Kunden ihre iPhones an den Kassen von CVS und Rite Aid zunächst noch zum Bezahlen nutzen. Hier ein offizielles Memo bei CVS bezüglich des Ausschlusses von Apple Pay. Auch weitere Händler haben die NFC-Funktion ihrer Terminals deaktiviert, wie Walmart und BestBuy gegenüber dem Wall Street Journal bestätigten.

Mittlerweile gibt es bereits Spekulationen, dies sei nicht ganz freiwillig geschehen. Laut NewYork Times, die sich auf anonyme, mit der Angelegenheit vertraute Quellen beruft, haben sich die MCX-Mitglieder vertraglich verpflichtet, ausschließlich das eigene System CurrentC zu nutzen.

Es wird spannend: Ausgang ungewiss

Während Apple mit den großen Kreditkartenunternehmen und Banken als Unterstützer im Rücken um Akzeptanzstellen ringt, stehen auf der anderen Seite die großen Einzelhandels-Ketten, deren System besonders für Händler günstiger zu sein scheint. Die aktuell 57 Händler des MCX Konsortiums machen laut eigenen Angaben an mehr als 110.000 Standorten einen jährlichen Umsatz von über 1 Billion Dollar. Apple hingegen verweist zwar auf 220.000 Akzeptanzstellen, hat aber mit aktuell 34 teilnehmenden Unternehmen vergleichsweise wenige Unternehmen als offizielle Partner für Apple Pay zu bieten. Die Zahl relativiert sich zusätzlich, da eins dieser Unternehmen Apple selbst ist und acht weitere zum Foot Locker Konzern gehören. Es steht also eine spannende Zeit ins Haus und die Zeit wird zeigen, wer gewinnt.

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October 27 2014

Der EZB Banken-Stresstest: Ende der Spekulationen

In letzter Zeit geisterte ein Wort durch die Medien und die Finanzwelt, das sicher das Zeug dazu hat, in die engere Wahl zum Unwort des Jahres 2014 zu kommen: Der Banken-Stresstest.

EZB Banken Stresstest

Unwort des Jahres 2014: Banken-Stresstest?

Der Banken-Stresstest ist der bisher größte Bankencheck unter den europäischen Geldinstituten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zusammen mit der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA (European Banking Authority) und der britischen Beraterfirma Oliver Wyman die 130 größten Banken der Eurozone ein Jahr lang unter die Lupe genommen und anschließend bewertet. Unter den geprüften Finanzinstituten waren auch 23 deutsche Banken.

Simuliert wurde dabei, wie Banken eine Krise überstehen könnten.

Deutsche Banken bestanden Stresstest, Probleme in Südeuropa

Die schlechte Nachricht: 25 europäische Geldinstitute – vorwiegend aus Südeuropa – sind beim Stresstest durchgefallen. Diesen fehlen insgesamt rund 25 Milliarden Euro, um die Kriterien des Stresstests zu erfüllen.

Die gute Nachricht für alle Kunden deutscher Banken: Bis auf die Münchner Hypothekenbank haben alle geprüften Banken den Banken-Stresstest bestanden. Die Deutsche Bank hat die Simulation sogar mit Bravour gemeistert und den Stresstest mit einer Kernkapitalquote von 8,8% beendet.

Zu den Verlierern des Banken-Stresstests zählen allein 9 Banken aus Italien, darunter die Monte dei Paschi aus Siena und Carige aus Genua. Weiterhin sind jeweils 3 Geldinstitute aus Griechenland und Zypern, je zwei Banken aus Belgien und Slowenien sowie je eine französische und portugiesische Bank betroffen. Schließlich gehören auch die irische Permanent TSB und die Österreichische Volksbankengruppe (ÖVAG) dazu.

Wie funktionierte der Stresstest genau?

Im Banken-Stresstest wurde eine Bankenkrise in den Jahren 2014 bis 2016 simuliert. Dabei mussten die teilnehmenden Großbanken in der Eurozone zeigen, wie sich ihre aktuelle Ausstattung mit Eigenkapital innerhalb der angenommenen drei Jahre unter bestimmten Bedingungen entwickeln würde.

Der Test erfolgte in drei Schritten:

  • Eigenkapital-Check: Da der Test auf den Bilanzen der Banken von 2013 aufsetzt, wurde zu diesem Zweck zunächst geklärt, wo die Risiken für jede einzelne Bank liegen und ob in deren Bilanzen des Jahres 2013 alle Kredite richtig bewertet wurden. Dieser Bilanz-TÜV war notwendig, um das tatsächliche Eigenkapital der Banken zu ermitteln. Nur so kann eine objektive Einschätzung erfolgen. Kamen die Prüfer hier zu einer geringeren Eigenkapitalquote, als von der Bank gemeldet, wurde diese zugrunde gelegt. Damit ist allerdings auch das Kapitalpolster geringer, das das Institut in einer Krise aufbrauchen kann.

Anschließend folgte der eigentliche Stresstest mit zwei Szenarien: einem Basisszenario und einem Stressszenario.

  • Basisszenario: Das Basisszenario ging davon aus, dass sich die Gesamtwirtschaft bis 2016 weiter so entwickelt, wie aktuell von der EU-Kommission angenommen wird. Die Prüfer unterstellten dabei für die Jahre 2014 bis 2016 ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts in der EU um 1,5% (2014), 2,0% (2015) und 1,8% im Jahr 2016. Um dieses Basisszenario zu bestehen, muss die Bank jeweils am Ende eines jeden Jahres eine Kapitalquote von 8% halten.
  • Stressszenario: Im Stressszenario wurde ein drei Jahre anhaltender Konjunktureinbruch mit negativem Wachstum 2014 (-0,7%), 2015 (-1,5%) und leichtem Wachstum (+0,1%) im Jahr 2016 unterstellt. Gleichzeitig wurde ein Anstieg der Arbeitslosigkeit, ein Börsencrash und sinkende Immobilienpreise simuliert. Um das Stressszenario zu bestehen, darf dabei die Eigenkapitalquote bis Ende 2016 nicht unter 5,5% fallen. Schafft eine Bank das nicht, ist sie durchgefallen.

Was passiert, wenn der Stresstest nicht bestanden wurde?

Die Konsequenzen sind davon abhängig, in welcher Stufe die Bank durchgefallen ist und ob in den vergangenen Monaten bereits Gegenmaßnahmen getroffen wurden. Banken, die bereits den Eigenkapital-Check nicht bestanden haben, dürften wirkliche Schwierigkeiten bekommen. Bereits damals wurden die betroffenen Banken aufgefordert, ihre Kapitaldecke aufzufüllen.

Sollte seitdem nicht schon neues Kapital eingeflossen sein, müssen durchgefallene Banken der EZB innerhalb von zwei Wochen anhand eines konkreten Plans erklären, wie sie die Kapitallöcher stopfen wollen. Sollten sie im Basisszenario durchgefallen sein, haben sie sechs Monate Zeit, die Lücken zu schließen. Wurde erst das Krisenszenario nicht bestanden, bleiben ihnen neun Monate Zeit, die Löcher zu stopfen.

Im Zuge des Banken-Stresstests haben bereits 12 der durchgefallenen Geldhäuser ihr Eigenkapital aufgestockt und ihre Bilanzen um 15 Milliarden Euro gestärkt. 13 Banken müssen dies innerhalb der Fristen nun angehen.

Sollte eine Bank nicht in der Lage sein, den Forderungen der EZB nach Eigenkapitalerhöhung im vorgegebenen Zeitraum nachzukommen, empfehlen die Bankenaufseher die Abwicklung. Allerdings entscheidet hier nicht nur die EZB, sondern ein politisch besetztes Gremium aus Vertretern von EU-Kommission, nationalen Aufsehern und Beobachtern der EZB.

Dies ist umso notwendiger, da eine Bankenabwicklung mit hohen Kosten verbunden ist, die nicht zu Lasten der Steuerzahler gehen dürfen. Zumal der Stresstest und gemeinsame Bankenaufsicht eigentlich dafür sorgen sollten, dass künftig kein Steuergeld mehr für Rettungsaktionen im Finanzsektor fließen muss. Nicht zuletzt deshalb sollen die Banken in den kommenden Jahren in einen gemeinsamen Rettungstopf zahlen, um bei Notfällen ihre Abwicklung selbst zahlen zu können.

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October 23 2014

Prämien für Kfz-Versicherungen steigen 2015 erneut

hohe Praemien KFZ Versicherung

2015 steigen die Kfz Vericherungsprämien

„The same procedure as every year“ … Wohl jeder kennt den Sketch „Dinner for One“, der seit 1963 jedes Jahr zu Silvester für heitere 18 Minuten sorgt? Weniger zum Lachen ist es, wenn den Kfz-Besitzern Ende Oktober, Anfang November die neuen Versicherungspolicen für die Kfz-Versicherungen ins Haus flattern. Oft sorgen dann die neuen Tarife für das kommende Jahr für lange Gesichter und viele Autofahrer fassen einen Wechsel ins Auge. Dies ist grundsätzlich jährlich zum Jahresende oder nach Tariferhöhungen möglich.

Tariferhöhungen um rund 3% bei der Kfz-Haftpflicht

Auch 2015 müssen Autobesitzer wieder tiefer in die Tasche greifen. Nach Ansicht des weltweit drittgrößten Rückversicherers Hannover Rück dürften die Kfz-Versicherer vor allem bei der Vollkasko-Versicherung an der Preisschraube drehen. Zusätzlich müsse mit teureren Haftpflicht- und Teilkaskotarifen, unter anderem wegen der 2013 und 2014 vermehrt aufgetretenen Hagel- und Sturmschäden, gerechnet werden. Als Rückversicherer übernimmt die Hannover Rück einen Teil der Risiken von Erstversicherern. Rund 70 Prozent der deutschen Fahrzeuge sind auf diese Weise bei dem Unternehmen rückversichert, was den Hannoveranern einen besonders guten Einblick in die Marktentwicklung gibt.

Demnach dürften die Beiträge zur Kfz-Vollkasko-Versicherung 2015 um 3% und in der Haftpflicht und Teilkasko um 1,5% steigen. Erst in diesem Jahr sind die Kfz-Haftpflicht im Schnitt um 3,3%, die Teilkasko um 2,4% und die Vollkasko um 4,2% teurer geworden.

Neuordnung der Kfz-Typenklassen 2015

Die Tariferhöhungen bei den Kfz-Versicherungen hatten sich bereits im September abgezeichnet, als der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die Kfz -Typklassen für das Jahr 2015 bekanntgab. Das vom GDV errechnete und erstellte Typklassen-Verzeichnis ist eins der wichtigsten Instrumente für die Versicherer, um die Tarife für Kfz -Versicherungen wie die Kfz -Haftpflicht-, die Kfz -Teilkasko- oder die Kfz -Vollkaskoversicherung einzustufen. Auf der Website des GDV kann nachgelesen werden, welche Typklassen für welchen Fahrzeugtyp gelten.

Dabei ist grundsätzlich zu beachten: Je geringer die Schadensbilanz eines Fahrzeugtyps ist, desto niedriger ist auch die Typklasse. In den vom GDV errechneten Typklassen spiegeln sich daher die Schaden- und Unfallbilanzen jedes in Deutschland zugelassenen Fahrzeugmodells wieder.

Regionalklasse und SF-Klasse sind genauso wichtig

Neben den Typenklassen gibt es noch weitere Kriterien, die den Preis für eine Kfz-Versicherung bestimmen. Dies sind die subjektiven, weil vom Versicherten abhängigen, Regionalklassen und die Schadensfreiheitsklassen.
Regionalklassen berücksichtigen das Schadensrisiko an verschiedenen Zulassungsorten. Um dessen Höhe zu ermitteln, wird die Schadensbilanz in mehr als 400 Regionen Deutschlands jedes Jahr neu zu Rate gezogen. Insgesamt gibt es bei der Haftpflichtversicherung zwölf Klassen. Welche Regionalklasse für die einzelnen Gegenden Deutschlands gelten, erfahren Sie ebenfalls beim GDV.

Die dritte maßgebliche Komponente bei der Tarifbestimmung ist die Schadensfreiheitsklasse. Fahranfänger sind häufiger in Unfälle verwickelt als erfahrene Fahrer. Deshalb sind die Prämien für Fahranfänger und Menschen mit nur wenigen Jahren Fahrpraxis, bzw. Autofahrern mit mehreren Unfallschäden höher als bei Fahrern mit langer, unfallfreier Fahrpraxis.

Stichtag 30.11. – Versicherungswechsel zum richtigen Zeitpunkt

Wer den Versicherer wechseln möchte, der muss sicherstellen, dass seine Kündigung bis zum 30. November des laufenden Jahres beim Versicherer eingeht.
Um alle Kriterien zu berücksichtigen und einen günstigen Versicherer zu finden, ist ein Vergleich der Kfz-Versicherungen unumgänglich. Allerdings sollte der Versicherungsvergleich im Internet zum richtigen Zeitpunkt erfolgen. Noch stehen die neuen Versicherungstarife für 2015 nicht bei allen Versicherungen fest, weshalb sich ein objektiver Vergleich der Kfz-Versicherungen aktuell noch nicht lohnt.

Unser Tipp lautet: Warten Sie noch ein oder zwei Wochen und nutzen Sie dann mehrere Vergleichsportale im Internet, um wirklich aktuelle und objektive Ergebnisse zu erzielen. Denn, wie schon erwähnt, gilt für Wechselwillige: Stichtag ist der 30.November 2014.

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